CDU-Landtagskandidat besucht Eppelheimer Gaststätte „Zum goldenen Löwen“

In Begleitung des Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Eppelheim Volker Wiegand, dem Fraktionsvorsitzenden Trudbert Orth und dem stellvertretenden Vorsitzenden Max Kirschenlohr besuchte Andreas Sturm im August die Eppelheimer Gaststätte „Zum goldenen Löwen“.

Der Inhaber Daniel Kirkos nahm sich Zeit, um von den Erfahrungen der Corona-Zeit zu berichten und einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Die Soforthilfen seien schnell und unkompliziert angekommen, so konnten zumindest einige Wochen überbrückt werden. Als eine sehr positive und wirkungsvolle Maßnahme hob Kirkos den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Speisen hervor.

Es gebe ohnehin eine Ungleichbehandlung von Restaurants, da Heimlieferungen und Schnellimbisse geringer besteuert werden. Kirkos hoffte, dass die Bundesregierung weiterhin an dem reduzierten Mehrwertsteuersatz festhält, denn obwohl das Geschäft wieder besser laufe, bleiben Familienfeste, Vereinstreffen und Firmenfeste aus. Die reduzierte Umsatzsteuer könne so über das Schicksal bereits geschwächter Gastronomiebetriebe entscheiden. Andreas Sturm dankte Daniel Kirkos für seine Ausführungen und wünschte ihm viel Erfolg in dieser schwierigen Zeit.

Bei dem anschließenden gemeinsamen Abendessen besprachen die Mitglieder und Bürger landespolitische Themen, die Eppelheim aktuell bewegen. Das Thema Verkehr wurde dabei besonders kontrovers diskutiert. Für die anstehende Landtagswahl sei es nun daran gelegen den Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot zu machen, wie man die Ziele in der Verkehrspolitik, in der Wirtschaftspolitik und in der Umweltpolitik sowohl nachhaltig als auch wirtschaftlich erreiche. CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm kündigte an, im September Einrichtungen zum Thema „Kinder und Jugend“ in Eppelheim zu besuchen, während er seinen Aktionsmonat Oktober unter das Motto „Gewerbetreibende und Selbstständige“ stellt.

Bild v.l.n.r.: Max Kirschenlohr, Trudbert Orth, Andreas Sturm – Foto: CDU Eppelheim

Antrittsbesuch im Rathaus: CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm stellte sich und seine politischen Ziele vor / Schulen und Bildung standen im Mittelpunkt

Er möchte Verantwortung übernehmen und sein berufliches Wissen und seine politischen Ideen in die Landespolitik einbringen. Daher tritt Andreas Sturm bei der Landtagswahl im kommenden Jahr für die CDU im „Wahlkreis 40 Schwetzingen/Hockenheim“ an. Nach zehn Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit als Gemeinderat und zweiter Bürgermeisterstellvertreter in seiner Heimatgemeinde Neulußheim, möchte der Studienrat sein Ehrenamt mit seinem beruflichen Wissen verbinden und die Menschen in seinem Wahlkreis im baden-württembergischen Landtag vertreten.

Derzeit absolviert er Antrittsbesuche in den Rathäusern der Region. Bürgermeisterin Patricia Rebmann empfing den CDU-Kandidaten in ihrem Dienstzimmer. Andreas Sturm stellte seine politischen Themenschwerpunkte Bildung und Digitalisierung, Energie- und Klimapolitik, Verkehr und Infrastruktur vor. Der 33-Jährige kommt gebürtig aus Speyer, ist verheiratet, wohnt mit seiner Frau Rabea in Neulußheim, unterrichtet als Studienrat die Fächer Englisch und evangelische Religion und schätzt besonders den englischen Dramatiker William Shakespeare. Unter dem Titel „Das Shakespeare-Prinzip – 13 Wege zum Erfolg“ hat er ein Buch verfasst, das er bei seinem Besuch im Rathaus Bürgermeisterin Rebmann überreichte.
Ergiebige Gesprächsthemen waren mit Schulen, Bildung und Eppelheim als Schulstandort schnell gefunden. Bei der Digitalisierung der Schulen sollten nach Meinung Sturms den Kommunen zielgerichtet Gelder zur Verfügung gestellt werden. Er verwies auf England, das bei der Digitalisierung im schulischen Bereich Deutschland um Jahre voraus ist. In englischen Schulen werden sogar Klassenbücher in digitaler Form geführt. Bezugnehmend auf Fördergelder forderte Bürgermeisterin Rebmann, den Kommunen unbedingt die Formalitäten zur Beantragung zu erleichtern. Bislang sei das Ausfüllen der Anträge mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden.

Sehr verärgert zeigte sich das Stadtoberhaupt über die Haltung der Landesregierung und des Regierungspräsidiums zum Thema „Inklusion“. Schulen sollten grundsätzlich barrierefrei sein, damit sie auch von Kindern mit Behinderung besucht werden können, meinte Rebmann. Für die dafür nötigen Baumaßnahmen sollte es eine Landesförderung geben. Zumindest sollten Anträge zum barrierefreien Umbau nicht an Formalitäten scheitern.

Sturm bemängelte die Qualität der staatlichen Fortbildungsangebote für Lehrer: „Unsere Lehrerausbildung ist nicht mehr zeitgemäß.“ Private Anbieter seien mit ihren Themen mittlerweile deutlich zukunftsorientierter aufgestellt. Baden-Württemberg müsse sich künftig deutlich mehr dem Thema Bildung widmen. „Jetzt merken wir, dass wir gnadenlos abgehängt werden“, so der Christdemokrat. Die neu eingeführte Gemeinschaftsschule, die es auch in Eppelheim gibt, habe seiner Meinung nach nicht den erhofften Erfolg gebracht, sondern nur dazu geführt, dass jetzt dafür die Förderungen auslaufen und bei den anderen Schularten Gelder gekürzt wurden. Andreas Sturm war es wichtig, die Schüler von heute auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Er erachtete einen kleineren Klassenteiler als sinnvoll, weil dadurch ein viel angenehmeres und effektiveres Arbeiten mit den Schülern möglich sei. Die Bürgermeisterin warf ein, dass dies für die Stadt als Schulträger zur Folge habe, dass man mehr Klassenzimmer benötige. „Wir sind hochverschuldet und können nicht einfach alle Schulgebäude erweitern.“ Andreas Sturm erinnerte an den Ausfall des Präsenzunterrichts in der Corona-Krise und stellte die Frage: „Müssen Schüler jeden Tag in der Schule verbringen?“ Seiner Meinung nach reichen vier Präsenztage pro Woche. Am fünften Schultag können die Schüler ihre Aufgaben zu Hause erledigen. „Wir müssen früh anfangen, dass Schüler eigenverantwortlich lernen und arbeiten. Das wird immer häufiger in der heutigen Arbeitswelt gefordert.“ (sg)

Bild: Andreas Sturm, Patricia Rebmann – Foto: Geschwill-Presseservice

 

Der frischgewählte CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm besucht in der Zeit bis zur Landtagswahl im März 2021 mit Aktionsmonaten Betriebe, Einrichtungen und Vereine im Wahlkreis. Der August steht ganz im Zeichen der Gastronomie: »Liebe geht durch den Magen – Politik auch.«

Die Corona-Krise hat den gesamten Wirtschaftsbereich hart getroffen. Besonders schwer hat es die ortsansässige Gastronomie. Im August bleibt deshalb bei dem CDU-Landtagskandidaten die Küche kalt, er möchte in dieser Zeit nämlich möglichst viele Restaurants besuchen und sich ein Bild von der Situation vor Ort machen. Wie sind die Gastronomen mit der Krise umgegangen? Wie funktioniert Gastronomie nach dem Lockdown mit Abstandregelungen? Welche zusätzlichen Unterstützungen sind nötig?

Falls Sie in der Gastronomie tätig sind und dem Landtagskandidaten Ihren Betrieb vorstellen und von den neuen Herausforderungen berichten möchten, melden Sie sich gerne unter 01520 – 606 41 70 oder sturm@andreas-sturm.com, um einen Termin zu vereinbaren.

Bild: Andreas Sturm – Foto: Sascha Hauk