Rund 40 Teilnehmer verbuchte die Sommer-Radtour der CDU

Die Sommer-Radtour der CDU begann mit einem tollen Lob und einem herzlichen Dank. Beides kam vom Bundestagsabgeordneten Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers. Er dankte sowohl dem CDU Stadtverbandsvorsitzenden Volker Wiegand als auch CDU Fraktionssprecher Trudbert Orth für die Organisation und Durchführung der jährlichen Radtour. Einst in den 1980er Jahren eingeführt, habe sie zum einen eine lange Tradition und zum anderen eine wichtige Funktion: sie diene nämlich der Information der Bürgerinnen und Bürger. Aus seiner Zeit als Stadtrat in Heidelberg wusste der Bundestagsabgeordnete, dass sich die Menschen oft nicht ausreichend von den politisch Agierenden informiert fühlen. In Eppelheim sei das anders. „Die Leute werden von der CDU offen und ehrlich informiert. Sie erfahren, wo Entscheidungen anstehen oder wo etwas passiert und können Vorschläge einbringen.“ Diese offene und transparente Kommunalpolitik sei sehr lobenswert, meinte er. Weil er die Veranstaltung persönlich wichtig und gut findet, verpasst Lamers in keinem Jahr die CDU Radtour. „Das ist für mich ein echter Herzenstermin. Egal, wie viele Termine ich weltweit wahrnehme, ich drehe es immer so, dass ich bei der Radtour in Eppelheim dabei sein und das Startkommando geben kann“, betonte der Abgeordnete. Lamers wünschte allen eine erlebnisreiche Tour. Treffpunkt der Sommer-Radtour war der Rathausplatz, Ziel das Grillrestaurant Akis im Schützenhaus. Dazwischen lagen mehr als ein halbes Dutzend Stationen, die Trudbert Orth aufgrund ihrer kommunalpolitischen Aktualität ausgewählt hatte. Auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann war mit von der Partie und trat in die Pedale. Sie wusste mit detaillierten Informationen und aktuellen Sachstandsberichten die von Orth vorgestellten Themen zu ergänzen. „Wir haben heute viele interessante Themen, die an Ort und Stelle erläutert und auch diskutiert werden können“, freute sich Stadtverbandsvorsitzender Volker Wiegand. Erste Station war der Gottlob-Hees-Platz an der evangelischen Kirche an. Hier wurde zum einen die Idee von der Einrichtung einer zentralen, barrierefreien Haltestelle für den ÖPNV vorgestellt. Nächster Halt war der Friedhof. „Die Fenster der Friedhofshalle sind ein großes Thema in der Stadt“, wusste Orth. Die Buntglasfenster, die aus den 1960er Jahren stammen, können nicht erhalten werden. Die Gründe wurden näher erläutert. Die Radtour führte weiter zum neuen Wasserwerk im Westen der Stadt. Mittlerweile ist es stillgelegt, weil man kräftig investieren müsste, um es auf den neuesten Stand zu bringen und wieder in Betrieb nehmen zu können. Eppelheim bezieht sein Wasser seither von Heidelberg. „Wir haben hier eine Industriebrache und freuen uns jetzt über Ideen für die weitere Nutzung des Geländes“, meinte Trudbert Orth. Patricia Rebmann merkte an, dass eine öffentliche Nutzung durch die Kommune möglich wäre. Bei der Fahrt Richtung Schulzentrum wurde an den Bau des ersten Eppelheimer Hallenbades erinnert, das im August 1969 an der Stelle eröffnet wurde, wo heute das Seniorenzentrum Haus Edelberg steht. Weiter ging es Richtung Bahndamm. Hier wurde der angedachte Radschnellweg diskutiert. Der Stadt würde für Bau und Unterhalt dieser Trasse keine Kosten entstehen, betonte Rebmann. (sg)

Foto: CDU Eppelheim

Trotz der Ferienzeit konnte der Stadtverbandsvorsitzende Volker Wiegand am 14.08.2018 wieder zahlreiche Interessierte zur kommunalpolitischen Radtour der CDU Eppelheim begrüßen. Herrliches Wetter begleitete die Radfahrer und Wiegand wusste zu berichten, dass erst eine Radtour wegen Starkregens ins Rathaus verlegt werden musste. Den Startschuss gab (wie immer) unser Bundestagsabgeordneter Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers. Auch Frau Bürgermeisterin Rebmann hatte ihr Rad „gesattelt“ um erstmals dabei zu sein. Als CDU Fraktionssprecher hatte Stadt- und Kreisrat Trudbert Orth wieder eine schöne Tour mit interessanten Themen und Besichtigungspunkten ausgewählt. Die erste Etappe endete an der Straßenbahnendhaltestelle, wo Trudbert Orth die Planungen für die Umgestaltung vorstellte. Einen Plan hatte Orth auch beim nächsten Ziel dabei. Auf diesem war zu sehen, wie die neuen Fenster der Friedhofskapelle aussehen könnten. Als nächstes ging es zur Flüchtlingsunterkunft in der Wernher-von-Braun-Straße. Die Bürgermeisterin hatte den Schlüssel zum fast fertig gestellten Gebäude mitgebracht. So konnten sich die Tourteilnehmer nicht nur ein Bild von Außen machen, sondern auch die Räumlichen in Augenschein nehmen. Das größte Bauprojekt Eppelheims – der Brückenneubau über die Autobahn mit Unterführung und Verkehrskreisel – wurde mitten auf der Baustelle in der Hauptstraße erläutert. Im Schulzentrum wurden die neuen Räumlichkeiten der Humboldt- Realschule in der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule vorgestellt. Im vergangenen Jahr hatte man in der Pestalozzistraße über den Bau eines Mehrfamilienhauses diskutiert, das von einem privaten Bauträger größer als geplant gebaut wurde. Kopfschütteln war bei allen Radlern in der Spitalstraße zu sehen, wo eben dieser Bauträger erneut für Ärger mit der Stadt, den Nachbarn und dem Bauamt sorgte und sorgt. Auch hier wurde zu groß gebaut und Baugrenzen wurden nicht eingehalten, weshalb der Rhein-Neckar-Kreis wenige Stunden zuvor den Bau gestoppt, die Baustelle gesperrt und versiegelt hatte. In beiden Fällen hatte der Gemeinderat die Gebäude so nicht genehmigt, wurde aber von der oberen Baubehörde „überstimmt“. Die Radtour endete im Gasthaus Alder, wo schon weitere Mitglieder und Freunde der CDU warteten um sich gemeinsam mit den Radlern zu stärken. Bei kühlen Getränken, gutem Essen und spannenden Diskussionen ließ man den informativen Abend gemütlich ausklingen.

Karl A. Lamers, MdB beim Startschuss zur kommunalpolitischen Radtour Foto: CDU Eppelheim