Wir danken Bürgerinnen und Bürgern, die uns bei der Europa- und Kommunalwahl mit ihrem Engagement und ihren Stimmen unterstützt haben. Die CDU ist im neuen Gemeinderat mit 2 Frauen und 4 Männern vertreten. Sie haben Trudbert Orth, Linus Wiegand, Horst Fießer, Martina Rubik-Kreutzfeld , Volker Wiegand und Rabea Niebel das Vertrauen geschenkt. Wir werden dieses Vertrauen in sach- und zukunftsorientierte Politik für Eppelheim umsetzen. Es hat großen Spaß gemacht, mit einem engagierten Team diesen Wahlkampf zu bestreiten. Unser besonderer Dank gilt allen Kandidatinnen und Kandidaten, dem Vorstand und allen Mitgliedern für deren großartigen Einsatz in den vergangenen 4 Monaten.

Mit großer Mehrheit haben die CDU Mitglieder des Stadtverbandes Eppelheim wieder für die alphabethische Reihenfolge zur Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahl am 26.05.2019 votiert.
Wie kaum eine andere Wahl ist die Gemeinderatswahl eine Persönlichkeitswahl. Deshalb sollen nicht personalpolitische Vorgaben oder persönliche Eitelkeiten den Wähler bevormunden. Die CDU Eppelheim ist der Überzeugung, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden können, welche Personen sie im Eppelheimer Gemeinderat vertreten sollen.

Eine große Zahl Mitglieder konnte der Vorsitzende Volker Wiegand am 12.02.2019 zur öffentlichen Nominierung der Gemeinderatskandidatinnen und Gemeinderatskandidaten im Franziskushof begrüßen. Dank des großen Einsatzes vieler Mitglieder, sowie des Vorstands und der Fraktion konnte eine ausgewogene und schlagkräftige Truppe zusammen gestellt werden. Insbesondere dankte Wiegand dem Fraktionssprecher Trudbert Orth für seinen großen Einsatz bei der Kandidatenfindung. Nach den Formalien konnten sich die Mitglieder durch persönliche Vorstellung ein Bild von jeder einzelnen Bewerberin und jedem einzelnen Bewerber machen.

Die anschließende Wahl führte zu folgendem Ergebnis:

– Andres, Harald, 46 Jahre, Rechtsanwalt
– Benda, Carmen, 54, Beamtin i. R.
– Bertsch, Rolf, 69, Diplom-Kaufmann
– Brendel, Christine, 51, Hausfrau
– Dietz, Ruben, 31, Studienreferendar
– Fießer, Horst, 52, Landwirt
– Franz, Christina, 43, Oberstudienrätin
– Gabler, Tobias, 39, Betriebswirt des Handwerks
– Kirschenlohr, Max, 20, Finanzanwärter
– Niebel, Rabea, 39, Polizeibeamtin
– Nold, Jens, 59, Unternehmer
– Orth, Trudbert, 71, Unternehmensberater
– Reiß, Tobias, 47, Rechtsanwalt
– Rubik-Kreutzfeldt, Martina, 58, Staatsanwältin
– Sauer, Werner, 67, Elektromeister
– Scheffzek, Dr. Sebastian, 39, Rechtsanwalt
– Schönrock, Michael, 30, Biologe, Master of Science
– Schuhmacher, Ilona, 53, Kaufm. Angestellte
– Stephan, Simon, 33, Techniker für Mechatronik
– Weirether, Jürgen, 56, Realschullehrer
– Wiegand, Linus, 70, Maurermeister
– Wiegand, Volker, 52, Diplom-Kaufmann

– Treiber, Ewa, 47, Gastwirtin (Ersatzkandidatin)

Zum Abschluss bedankte sich Volker Wiegand bei allen Anwesenden für den zügigen und reibungslosen Verlauf der Nominierungsversammlung und bei den Gemeinderatskandida-tinnen und Gemeinderatskandidaten für Ihre Bereitschaft, sich für Eppelheim auf der Liste der CDU zu engagieren.

Foto: CDU Eppelheim

Offizielle Verabschiedung des neuen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Stephan Harbarth aus der Politik / Gemeinsame Veranstaltung der CDU-Verbände Rhein-Neckar, Nordbaden und Baden-Württemberg

Mühlhausen. Es war ein ganz besonderes Ereignis, das am vergangenen Freitagabend rund 400 Gäste aus Politik und Gesellschaft in die Kraichgauhalle nach Mühlhausen zog:

Im Rahmen einer gemeinsamen, würdevoll gestalteten zweistündigen Veranstaltung verabschiedeten der Kreisverband der CDU Rhein-Neckar, der Bezirksverband der CDU Nordbaden und der Landesverband der CDU Baden-Württemberg Prof. Dr. Stephan Harbarth, der Ende November 2018 zum neuen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts gewählt worden war und daher alle politischen Ämter niederlegen musste, offiziell aus der Politik.

Seit 2009 vertrat Harbarth als Mitglied des Deutschen Bundestages den Wahlkreis Rhein-Neckar in Berlin und war seit Juni 2016 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2011 führte der 47-jährige Familienvater als Kreisvorsitzender die CDU Rhein-Neckar, war Mitglied des CDU-Bundes- und des CDU-Landesvorstandes.

Minister Peter Hauk MdL, Bezirksvorsitzender der CDU Nordbaden, begrüßte die zahlreichen Gäste aus nah und fern und stellte klar: „Uns erwartet hier aber keine Trauerfeier, uns erwarten Dankesworte für einen begabten Politiker, für einen Menschen aus unserer Region, der zu anderen Ehren berufen wurde, worüber wir uns sehr freuen und worauf auch wir unheimlich stolz sind.“

Hauk skizzierte die wesentlichen beruflichen und politischen Stationen Harbarths, dankte ihm für seine Arbeit in verschiedenen Funktionen für die CDU und gratulierte ihm zur neuen Aufgabe: „An seiner fachlichen Kompetenz lässt sich nicht rütteln. Wenn man Stephan Harbarth kennt, dann weiß man, er ist ein Arbeitstier. Und er nimmt die Sache ernst und kümmert sich um die Menschen. Dazu muss man auch berufen sein. Es war ihm nichts zu viel. Stephan Harbarth hat sich in allen Gremien das Vertrauen seiner Mitstreiter erworben, weil er einfach sachlich und nüchtern war und den Blick für das Machbare hatte.“

CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl sprach Harbarth „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“ seine Glückwünsche aus: „Mit Stephan Harbarth verliert die Politik, die CDU in Baden-Württemberg, einen ganz wertvollen Politiker. Das ist ein Verlust für uns, aber ein Gewinn für die ganze Republik. Stephan Harbarth ist ein exzellenter Jurist, ein feiner Mensch, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Er wird unserem Land nun in einer anderen Funktion dienen.“

Auch Annegret Kramp-Karrenbauer, die Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands, welche die Laudatio auf Harbarth hielt, hatte gemischte Gefühle und zeigte sich nicht davon begeistert, dass „wir Stephan Harbarth aus unserer Partei, aus der aktiven politischen Arbeit und aus der Bundestagsfraktion ziehen lassen müssen.“ Klar sei aber: „Seine Wahl zum Verfassungsrichter ist eine gute Nachricht für das Bundesverfassungsgericht und die deutsche Rechtsprechung, das Bundesverfassungsgericht ist ein wahrer Schatz, den wir in Deutschland haben.“
Harbarths hervorragende Wahlergebnisse seien auch ein Ausdruck von Dankbarkeit einem Mann gegenüber, der über ganz hervorragende Qualitäten verfüge, der sich für die Menschen eingesetzt habe und nie abgehoben sei. „Sehr klar in seiner Position, aber immer sehr verbindlich im Ton, ohne sich den anderen zum Gegner zu machen, auf diese Weise konnte er auch durch seine ausgleichende Art Kompromisse und Lösungen finden.“

Der Landtagsabgeordnete Karl Klein, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Neckar, dankte Harbarth für sein „außergewöhnliches politisches Engagement“ und erinnerte daran, dass Harbarths politische Karriere mit dessen Nominierung als Bundestagskandidat am Freitag, 26. Juni 2008 just in der Kraichgauhalle Mühlhausen begann. Harbarth stehe für Glaubwürdigkeit, hohes Fachwissen, Besonnenheit und lasse sich vom christlichen Menschenbild leiten. Klein gratulierte Harbarth herzlich und wies darauf hin, dass Harbarth in zwei Jahren das Amt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts übernehme.

Landrat Stefan Dallinger dankte Harbarth für die hervorragende Zusammenarbeit: „Du warst für uns einer der kompetentesten und ersten Ansprechpartner, wenn es galt, in Berlin Türen zu öffnen.“ Dem schloss sich Mühlhausens Bürgermeister Jens Spanberger an: „Du hattest stets ein offenes Ohr für die Bürger und die Kommunen, Du warst immer im Wahlkreis präsent.“ Im Anschluss trugen sich Harbarth, Kramp-Karrenbauer, Strobl und Hauk in das Goldene Buch der Gemeinde Mühlhausen ein.

Rund 30 Minuten nahm sich Prof. Dr. Stephan Harbarth dann Zeit, „all denjenigen zu danken, die meinen bisherigen Weg begleitet haben.“ Harbarth nutzte auch die Gelegenheit, Annegret Kramp-Karrenbauer in Nachfolge von Angela Merkel zu ihrer Wahl zur neuen CDU-Bundesvorsitzenden zu gratulieren.

Harbarth blickte ebenfalls auf den „warmen Frühsommerabend des 26. Juni 2008“ und seine erste Nominierung zum Bundestagskandidaten zurück. „Ich habe damals gesagt: Die zentrale Aufgabe eines Abgeordneten ist es, Brücken zu bauen, zwischen den Menschen vor Ort und den Entscheidungszentralen der Politik. Eine solche Brücke, so sagte ich damals, will ich gemeinsam mit Ihnen bauen, eine Brücke vom Wahlkreis nach Berlin. Über diese Brücke transportieren wir Anliegen nach Berlin und nach Möglichkeit Lösungen zurück.“
Harbarth ging auf die politische Arbeit im Wahlkreis und Berlin ein und dankte insbesondere den CDU-Verbänden „für ihren großartigen Einsatz und ihre engagierte Graswurzelarbeit“: „Hier schlägt das Herz unserer CDU.“

Besonders herzliche Worte fand Harbarth für Nina Warken, die ebenfalls anwesend war und nun für ihn in den Deutschen Bundestag nachgerückt ist: „Aus dem Bundestag auszuscheiden ist nicht ganz so leicht, aber für Nina Warken habe ich das gerne gemacht. Dir viel Erfolg bei Deiner verantwortungsvollen Tätigkeit.“

„Ich hatte geplant, den Weg, den wir im Juni 2008 begonnen hatten, noch eine Weile mit Ihnen gemeinsam fortzusetzen. Manchmal verläuft das Leben aber anders, als es ursprünglich geplant war. Ich habe mich um meine politischen Ämter beworben, um das Amt am Bundesverfassungsgericht zu keinem Zeitpunkt. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber als ehrbarer Jurist und als Staatsbürger in der Verantwortung kann man ein solches Amt kaum ablehnen. Mit großer Freude und großem Respekt, aber auch mit einem weinenden Auge wegen des Abschieds aus der Politik, habe ich zugesagt und bin dankbar, gewählt worden zu sein. Es war mir eine Freude und Ehre, Ihr Abgeordneter und Kreisvorsitzender sein zu dürfen, ich sage Ihnen vielen Dank, alles Gute, und ganz bewusst nicht `Adieu´, sondern in Vorfreude: auf ein Wiedersehen!“, so Harbarth.

Mit stehenden Ovationen und kräftigem Applaus dankten die Anwesenden – unter ihnen u.a. der Verfassungsrichter Josef Christ, Daniel Caspary MdEP, die Bundestagsabgeordneten Nina Warken, Olav Gutting, Axel Fischer, Dr. Karl A. Lamers und Ingo Wellenreuther, die Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte, Julia Philippi, Claudia Martin und Ulli Hockenberger, Staatssekretär a.D. Michael Sieber, MdL a.D. Elke Brunnemer und MdEP a.D. Diemut R. Theato sowie zahlreiche Bürgermeister, CDU-Mandatsträger und Wegbegleiter aus der ganzen Region – Harbarth für seine Worte.

Musikalisch sehr ansprechend wurde die Veranstaltung von dem Blasorchester Musikverein Mühlhausen und dem Chor „New Generation“ Sängerbund Mühlhausen begleitet. Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte das tatkräftige Team der CDU Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach. (Text/Fotos: Matthias Busse)

Bild v. l. n. r: Peter Hauk, Stefan Dallinger, Thomas Strobl, Annegret Kramp-Karrenbauer, Stephan Harbarth, Jens Spanberger, Karl Klein

Da staunte Volker Wiegand am Mittwoch, den 06.02.2019 nicht schlecht, als die Grünen Eppelheim sich im katholischen Gemeindehaus trafen, um die Kandidatenliste für die Kommunalwahl im Mai aufzustellen. Er hatte nirgendwo eine öffentliche Einladung für die Nominierung gesehen. „Das machen wir intern“, so die Vorsitzende der Grünen Eppelheim, Isabel Moreira da Silva, auf die Frage, warum die Sitzung nicht öffentlich angekündigt und eingeladen war. Ausgerechnet die Grünen, die so leidenschaftlich Offenheit und Transparenz verlangen, mauscheln im Hinterzimmer unter Ausschluss der Öffentlichkeit Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat aus?! Wo doch Wahlen der Kern der Demokratie sind. Es erübrigt sich, darauf hinzuweisen, dass alle Veranstaltungen der CDU Eppelheim öffentlich und Gäste gerne gesehen sind.

2 Skatspielerinnen und 18 Skatspieler, so viele wie lange nicht mehr, konnte der Vorsitzende der CDU Eppelheim, Volker Wiegand zum Lothar-Wiegand-Skatturnier begrüßen. Da dieses nach seinem Vater benannte Turnier bereits zum 32. Mal durchgeführt wurde, ist es über die Grenzen Eppelheims hinaus bekannt. So kamen am 08.01.2019 auch aus den umliegenden Gemeinden wieder Hobbyspieler und Skatklubmitglieder in das Katholische Gemeindehaus St. Franziskus. Die 20 Teilnehmer wurden per Losentscheid auf 5 Spieltische verteilt. Gespielt wurde nach den offiziellen Turnierskatregeln. Am Ende von 2 Runden á 24 Spielen, standen um 22.15 Uhr die Gewinner fest: Günter Niesporek konnte mit 1806 Punkten seinen ersten Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Zweiter wurde mit 1463 Punkten Peter Mühlbauer und dritter Klaus Beck mit 1427 Punkten. Die 10 ersten Plätze konnten sich über Gutscheine vom Restaurant „Zum goldenen Löwen“ oder der Gärtnerei Pfisterer freuen. Gerne genommen wurde auch Schinken, Salami und Dosenwurst der Metzgerei Maier, Zick Zack Edelbitter oder Sekt. Aufgrund der großen Resonanz wurde bereits am gleichen Abend zum nächsten Skatturnier am 14. Januar 2020 eingeladen.

Bild: v.l.n.r. Volker Wiegand, Klaus Beck, Günter Niesporek, Peter Mühlbauer – Foto: CDU Eppelheim

CDU ehrte bei ihrer Weihnachtsfeier langjährige Mitglieder – Kreistagskandidaten nominiert.

Wenn Opa aufhört, Pfeife zu rauchen, dann nimmt auch die vierjährige Enkelin Lena endlich den Schnuller aus dem Mund und gibt ihn dem Nikolaus mit. Mit der Geschichte „Der Nikolaus kommt heut!“ hat Volker Wiegand, Vorsitzender des Stadtverbandes der CDU Eppelheim, die Lacher auf seiner Seite. Vor allem, weil dort nicht die Kinder, sondern die Erwachsenen mit dem konfrontiert werden, was der Nikolaus in seinem Buch notiert hat. Bevor das Treffen in den gemütlichen Teil übergeht, sind die drei Eppelheimer Kandidaten für die Kreistagswahl am 26. Mai 2019 gekürt, nämlich Trudbert Orth, Martina Rubik-Kreutzfeldt und Michael Schönrock. Zwischen „O Tannenbaum“ und „Alle Jahre wieder“ war aber auch noch Raum, langjährige Mitglieder für ihr Treue zur Volkspartei zu ehren. Für „60 Jahre CDU“ wurde Ernst Klemmer geehrt, der sich für den Abend entschuldigen musste, wie auch der Ehrenvorsitzende der CDU Eppelheim, Bernd Schmidbauer, der für 50 Jahre CDU- Mitgliedschaft geehrt wurde. Inge Burck, Gerhard Pfisterer und Emil Missauer sind auch seit einem halben Jahrhundert der CDU treu und nahmen die Ehrennadel und Urkunde persönlich entgegen. So auch Trudbert Orth der für 45 Jahre und Rolf Bertsch für 40 Jahre. Beide sitzen aktuell für die Christdemokraten im Gemeinderat. Auch Helmut Rohr ist seit 40 Jahren in der CDU aktiv. Die drei Letztgenannten waren über viele Jahre und Jahrzehnte im Vorstand der CDU Eppelheim und sind darüber hinaus engagiert. Hans Schmitt wurde in Abwesenheit für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, genau wie Walter Hälbig und Gerhard Hafner, die beide für 20 Jahre. Volker Wiegand bedankte sich beim Vorstand und der Fraktion für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr mit einem kleinen Präsent und bei weiteren Weihnachtsliedern, Glühwein und Gebäck konnte noch ausgiebig über das vergangene und das kommende Jahr diskutiert werden. (kkr)

Bild v. l. n. r. Trudbert Orth, Gerhard Pfisterer, Inge Burck, Volker Wiegand, Rolf Bertsch, Emil Missauer, Helmut Rohr Foto: CDU Eppelheim

Auf Einladung des Geschäftsführers und Leiters der Psychologischen Beratungsstelle, Diplom-Psychologe Heiko Böhler war die CDU Gemeinderatsfraktion im November zu Besuch. Für den Trägerverein „Erziehungsberatung und Frühhilfe für das Kind e.V.“ begrüßte der Vorsitzende Manfred Heiland die Stadträte in den Räumen der Beratungsstelle im Konrad-Adenauer-Ring. Dieser Verein so führte Heiland aus, wurde im Jahr 1978 von Gemeinderäten und engagierten Bürgern als gemeinnütziger Verein gegründet. Intention war die Verbesserung der örtlichen Daseinsvorsorge für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. 1982 kam es zu einer personellen und finanziellen Kooperation mit dem Kinderschutzbund Hockenheim und der Eröffnung einer Filiale. 1998 wurde unter finanzieller Beteiligung der Stadt Walldorf ein weiterer Standort eröffnet. Heute sind zusammen mit Heiko Böhler 4 Mitarbeiter(innen) in den 3 Städten und darüber hinaus beratend tätig. Eine Teamassistentin in Eppelheim unterstützt diese Arbeit. Eltern, Kinder und Jugendliche können sich bei Problemen in der Familie oder in der Schule vertraulich und kostenlos an die Beratungsstellen wenden, wobei ein großer Teil der Probleme in Trennung oder Scheidung begründet ist. Heiko Böhler führte aus, dass die Fallzahlen seit Jahren steigen. Allein in Eppelheim wurde im Jahr 2017 bei 153 Fällen Kinder, Jugendliche und Familien beraten. Dazu gebe es noch Kurzberatungen an den unterschiedlichen Einrichtungen der Stadt und der Kirchen. Die Zusammenarbeit mit den Kindergärten, Kitas und den Schulen funktioniere leider nur teilweise, so Manfred Heiland. Nicht alle Schulen nutzen derzeit das Angebot der Beratungsstelle. Beeindruckt zeigten sich die CDU Stadträte von den vielfältigen Aktivitäten. Man solle aber darauf hinwirken, so Fraktionssprecher Trudbert Orth, dass alle Schulen die Beratungsstelle in Anspruch nehmen, und so den Jugendlichen und den Familien Hilfestellung angeboten werden kann.

Foto: CDU Eppelheim

Sommertour von Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers

Nach dem Besuch der KITA Regenbogen stand der Besuch bei Bürgermeisterin Patricia Rebmann in Eppelheim an. Auch wenn es schon mehrere Termine und Gespräche zwischen der Bürgermeisterin und dem Bundestagsabgeordneten gegeben hatte, so war dies das erste Treffen im Rahmen der Sommertour, die Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers seit 16 Jahren durchführt. Dabei fragt er die Verantwortlichen vor Ort „bei welchen Themen der Schuh drückt“. Sogleich brachte die Bürgermeisterin ihre Herzensangelegenheit zur Sprache. „Gute Einrichtungen für ältere Menschen“ seien ihr wichtig. Und hier sieht Rebmann die Pflegerinnen und Pfleger und deren Ausbildung im Mittelpunkt, Diese sei nicht attraktiv, weil es sich um eine schulische Ausbildung handelt. „Die Schwierigkeit für die Betroffenen ist, dass die Agentur für Arbeit bei einer rein schulischen Ausbildung nicht fördernd eingreifen kann.“ so die Bürgermeisterin. Hier müsste sich etwas ändern, um mehr Menschen in Pflegeberufe zu bekommen. Patricia Rebmann zeigte sich stolz, dass es in Eppelheim eine sehr gute ärztliche Versorgung gibt. Dennoch ist sie der Überzeugung, dass ein Altenpflegeheim und die vorhandenen Plätze im betreuten Wohnen auf Dauer nicht ausreichen. „Eppelheim braucht ein weiteres Seniorenzentrum“, so die Bürgermeisterin. Der demografische Wandel gehe auch an Eppelheim nicht vorbei und die Wartezeiten auf einen Betreuungsplatz seien im Moment zu lang.
Im ersten Jahr Ihrer Amtszeit sieht sie Gemeinderat und Verwaltung auf einem guten Weg. Auf einer Klausurtagung Ende Juli habe man Ziele festgelegt, die man gemeinsam in den kommenden Jahren verfolgen wolle. Sie sei „stolz auf die Menschen, die im Gemeinderat sind“, so Rebmann.

Karl A. Lamers, der selbst viele Jahre in der Kommunalpolitik aktiv war, stellte klar, dass starke Kommunen ihm besonders am Herzen liegen. Hier wird er darauf hinwirken dass das Konnexitätsprinzip gelten muss. Wenn ein Land seinen Kommunen eine bestimmte Aufgabe überträgt oder sie zur Wahrnehmung verpflichtet, kann dies zu einer wesentlichen Mehrbelastung der Kommunen führen. Hier muss das Land für Ausgleich sorgen, indem es Bestimmungen über die Deckung der Kosten trifft oder selbst finanziellen Ausgleich zahlt. Man könnte auch sagen: „Wer bestellt, der bezahlt.“ „Der Bund wird hier weitere Schritte unternehmen und in diesem Jahr die Kommunen um 29 Mrd. € entlasten“, so Lamers.

Bild v.l.n.r.: Trudbert Orth, Karl A. Lamers, Patricia Rebmann, Volker Wiegand, Foto: CDU Eppelheim

„Die Sommertour ist mein Urlaub“ so unser Bundestagsabgeordnete Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers bei seinem Besuch in Eppelheim am 07. August 2018. Seit mehr als 15 Jahren nutzt er die sitzungsfreie Zeit in Berlin, um alle Städte und Gemeinden seines Wahlkreises zu besuchen. Eine Idee, die im Wahlkreis Heidelberg-Weinheim und darüber hinaus auch bei anderen Parteien Nachahmer gefunden hat. Dabei überlässt Lamers den CDU-Verantwortlichen vor Ort, die Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen für seine Tour auszusuchen. Der Stadtverbandsvorsitzende Volker Wiegand hatte in diesem Jahr einen Termin in der erst im Oktober des vergangenen Jahres eröffneten Kita Regenbogen vereinbart. Dort wurden sie und der Sprecher der CDU Gemeinderatsfraktion, Trudbert Orth, vom Geschäftsführer des Postillion e.V., Stefan Lenz empfangen. Neben der evangelischen, der katholischen Kirche und der Stadt Eppelheim ist Postillion e.V. der vierte Träger, der eine Kinderbetreuungseinrichtung in Eppelheim betreibt. Nicht nur das, die Kita Regenbogen wurde vom Postillion konzipiert und in dessen Auftrag gebaut. Stolz zeigte sich Stefan Lenz, dass man dabei im Zeit- und Kostenrahmen geblieben ist. „Der Postillion e.V. ist ein freier und gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Rhein-Neckar-Kreis.“ so Lenz.. Dazu beschäftigt der Postillion e.V. über 500 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Kindertagesbetreuung, Schulsozialarbeit, Mobile Jugendarbeit, und Hilfe zur Erziehung. Der Postillion e.V. wird mitgliedschaftlich von Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. In der Kita Regenbogen werden 90 Kinder betreut, davon ca. 30 in der Krippe und 60 im Kindergarten. Mit Öffnungszeiten von 7.00 bis 17.00 Uhr bietet die Einrichtung eine hohe Flexibilität. Beim Rundgang in der sehr gut ausgestatteten Kita fiel auf, dass die Mengen an Spielsachen sich in Grenzen halten. „Mit zu viel Spielzeug wird die Kreativität der Kinder eingeschränkt“, so Krippenleitern Bärbel Aldinger. Zum Abschluss konnte der sehr schön in die Spiel- Außenanlage integrierte „Monte Hugo“ besichtigt werden. Karl A. Lamers bedankte sich bei Stefan Lenz und Bärbel Aldinger für deren Engagement für die Kleinsten in unserer Gesellschaft.

Bild v.l.n.r.: Trudbert Orth, Karl A. Lamers, Volker Wiegand, Stefan Lenz, Bärbel Aldinger Foto: CDU Eppelheim

Eingeladen hatte die CDU Eppelheim zu einem gemütlichen Frühschoppen am 29.07.2018 beim Wasserturm unter dem Motto „Herzlich willkommen unter Freunden“. Die Stadtkapelle Phillippsburg unter der Leitung von Markus Schreiner verstand es, mit Ihrer tollen Blasmusik mit modernen und auch rockigen Stücken die Herzen der Menschen zu erreichen. Vorstand, Stadträte und Mitglieder der CDU Eppelheim hatten wieder alles bestens vorbereitet. Hübsch eingedeckte Tische mit bunten Sommerblumen unter Schatten spendenden großen Sonnenschirmen luden ein, die deftigen Spezialitäten wie Weißwurst und Brezel, Bratwurst oder Fleischkäse mit Zwiebeln zu genießen. Bier vom Fass, Wein und alkoholfreie Getränke rundeten das Angebot ab. Begrüßen konnte der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Volker Wiegand unseren Bundestagsabgeordneten Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers, die Ehrenbürger Inge Burck und Lothar Wesch sowie den Fraktionssprecher der CDU im Eppelheimer Gemeinderat, Trudbert Orth. Bürgermeisterin Patricia Rebmann hatte sich krankheitsbedingt entschuldigen lassen. Unter der großen Zahl von Eppelheimer Bürgerinnen und Bürgern waren auch Stadträte der CDU, Eppelheimer Liste und der SPD, um einige nette Stunden bei guter Musik zu verbringen. Volker Wiegand dankte dem Helferteam für den gelungenen Frühschoppen. Gemütliche Stunden gehen leider zu schnell vorbei. So war es auch diesmal.

Hier der Alternativtext
Bild: Trudbert Orth, Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers, Volker Wiegand Foto: CDU Eppelheim