Auf große Resonanz stieß der Vortrag des Sprechers der Eppelheimer Landwirte, Simon Stephan bei der Monatsversammlung der CDU im Februar. Aufgrund des aktuellen Themas war auch der Landtagsabgeordnete Andreas Sturm ins Katholische Gemeindehaus nach Eppelheim gekommen. Antworten gab es im Laufe des Abends auf die Frage, warum die Landwirte seit Wochen auf die Straße gehen und demonstrieren. Simon Stephan nannte gleich zu Beginn seiner Ausführungen den Hauptgrund für die Verärgerung seiner Kolleginnen und Kollegen, nämlich die stufenweise Senkung der Agrardieselrückvergütung. Diese wurde 1951 eingeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Agrarwirtschaft abzusichern. Die Mineralölsteuer sollte zweckgebunden der Finanzierung des Ausbaus von Autobahnen und Bundesstraßen dienen. Da Traktoren diese Straßen aber nicht nutzen, war es nur folgerichtig, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Agrardieselrückvergütung der steigenden Mineralölsteuer angepasst wurde. Nun sollen Landwirte für Löscher in den öffentlichen Haushalten ihre Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Dagegen wehren sich die Bauern. Als weitere Belastung nannte der Nebenerwerbslandwirt die Verschärfung der Düngemittelverordnung, die beshclossene Flächenstilllegung von 4% der Ackerflächen und die weiter steigende Bürokratie. Auch zur aktuellen Diskussion über die Energiewende in Deutschland wurde Stellung bezogen. Ein Ausspielen der Lebensmittelproduktion gegen Energiegewinnung lehnte Stephan deutlich ab. Aufgeständerte Photovoltaikanlagen unter denen (oder senkrechte Anlagen zwischen denen) mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen weiterhin Lebensmittel produziert werden können, seine die Lösung. Diese Agri-Photovoltaik führt aufgrund der Beschattung zu einem geringeren Wasserverbrauch, was in Zeiten von häufiger auftretenden Dürreperioden wichtig sei. Stephan begrüßte in diesem Zusammenhang die höhere Förderung der Agri-Photovoltaik, ist jedoch der Überzeugung, dass hier noch mehr getan werden muss. „Durch viele Gespräche in meinem Wahlkreis Schwetzingen-Hockenheim kenne ich die Sorgen und Nöte der Landwirte,“ so der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Sturm in seinem kurzen Beitrag. „Die CDU steht an Ihrer Seite,“ so Sturm. Er sicherte seine Unterstützung bei den Forderungen der Landwirte zu. Es schloss eine lebhafte Diskussion an.

Foto: CDU Eppelheim

Abgeordnete besuchen Capri Sun in Eppelheim

Capri Sun aus Eppelheim ist eine Weltmarke, die Fruchtsaftgetränke werden in über 100 Ländern verkauft. Dabei gibt es in jedem Land spezielle Vorgaben, weshalb die zahlreichen neuen Lebensmittelbestimmungen eine Herausforderung sind. Aus diesem Grund besuchte Steffen Bilger, der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, mit den lokalen Bundestagsabgeordneten Alexander Föhr und dem Landtagsabgeordneten Andreas Sturm das Unternehmen.
CEO Roland Weening und René Püchner, Geschäftsführer der Capri Sun Vertriebs GmbH, gaben einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen um die EU-Verpackungsverordnung. Gut gemeint sei dabei nicht immer gut gemacht, so entspreche der neue Papiertrinkhalm der EU-Verordnung, sei aber im Kunststoff-Wertstoffstrom schwerer zu recyceln. Genauso habe die Zuckersteuer in Großbritannien gezeigt, dass die Hersteller nun mit künstlichem Zuckerersatz arbeiten. CapriSun werde seit 1969 ohne künstliche Aromen, ohne Konservierungsstoffe und auch ohne künstliche Süßungsmittel hergestellt. Ebenso werde aktuell mit Hochdruck daran gearbeitet, die für 2030 angepeilte Klimaneutralität, im Idealfall schon 2027/28 zu erreichen. Damit dies gelingen kann, seien zusätzliche Innovationen nötig, um den Ressourcenverbrauch noch deutlich weiter senken zu können.
Die Abgeordneten Alexander Föhr und Andreas Sturm betonten zum Abschluss des Gesprächs, wie wichtig das Unternehmen für Eppelheim und die Region sei und würdigten die Nachhaltigkeitsentwicklung. Für CEO Roland Weening war es wichtig zu betonen, dass der intrinsische Unternehmensgeist fieberhaft auf der Suche nach Innovationen und Verbesserungen sei, deshalb sei es selbstverständlich Capri Sun ständig weiterzuentwickeln.

Bild: René Püchner, Alexander Föhr, Steffen Bilger, Roland Weening, Andreas Sturm – Foto: Büro Andreas Sturm, MdL

Wir suchen Dich!

Am 09. Juni 2024 sind Kommunalwahlen. Hier unser Angebot an Dich: Wenn Du Dich politisch informieren und einbringen willst, laden wir Dich ein, mitzumachen. Für die politische Arbeit und unsere Kommunalwahlliste suchen wir engagierte Menschen, die sich für Eppelheim einsetzen wollen. Komm´ gerne zur nächsten Veranstaltung, auf eines der Vorstands- oder Fraktionsmitglieder zu oder melde Dich unter volker.wiegand@cdu-eppelheim.de bzw. Tel. 06221/759887. Wir freuen uns über jede und jeden, die oder der ihren/seinen Beitrag zum Wohle unserer Stadt und zu einer lebendigen Demokratie leisten möchte.

Vollkommen unpolitisch hat das Jahr wieder bei der CDU Eppelheim begonnen. Statt der am 2. Dienstag im Monat stattfindenden Monatsversammlung wurde zum Lothar-Wiegand-Skatturnier geladen. Der Vater des heutigen Vorsitzenden, Volker Wiegand hat im Jahr 1988 das Turnier zum ersten Mal ausgerichtet. Seit vielen Jahren beginnt nun das Jahr mit dem zur Tradition gewordenen Wettbewerb, bei dem die zehn besten Spielerinnen und Spieler schöne Preise gewinnen konnten. Die Gasthäuser Akis Zum Schützenhaus, Zum goldenen Löwen und Zum Pflug – Der Grieche hatten Verzehrgutscheine zur Verfügung gestellt. Die Merz Fleischwaren GmbH unterstützte mit Kurpfälzer Schinken und Salami die Veranstaltung.

Die 16 Spielerinnen und Spieler, die sich im Katholischen Gemeindehaus eingefunden hatten, konnten perfekt den 4 Tischen zugelost werden. Da war der Jüngste Mitte Dreißig, der älteste Spieler über 80 Jahre alt. Gespielt wurde nach den offiziellen Skatregeln. Angesetzt waren zwei Spielrunden mit jeweils 24 Spielen. Nach guten 3 Stunden Spielzeit standen Sieger und Platzierte fest. Mit 1467 Punkten gewann mit Dieter Baumgärtner aus Reilingen der älteste Spieler das Turnier. Auf Platz Zwei spielte sich mit 1375 Punkten Günter Niesporek aus Eppelheim. Den dritten Platz belegte Lothar Roos aus Leimen mit 1271 Punkten. Das nächste Lothar Wiegand Preisskatturnier findet am 14.01.2025 statt.

Bild v. l. n. r.: Lothar Roos, Günter Niesporek, Dieter Baumgärtner, Volker Wiegand – Foto: CDU Eppelheim

„Man mag in diesen Tagen gar keine Tagesschau mehr einschalten. Die Nachrichten sind zum Fürchten“, meinte Volker Wiegand im katholischen Gemeindezentrum St. Franziskus. Dorthin hatte der CDU Stadtverbandsvorsitzende alle Mitglieder und Freunde zu einem gemeinsamen Jahresabschluss in Form einer gemütlichen und besinnlichen Weihnachtsfeier eingeladen. Mit einer detaillierten Aufzählung von Krisen, Kriegen und Katastrophen im In- und Ausland wollte Wiegand die Besucher in der Adventszeit nicht belasten. Er lenkte im zu Ende gehenden Jahr den Blick viel lieber auf die „Lichtblicke“ der vergangenen Monate. Dazu zählte er beispielsweise den zukunftsweisenden Politik- und Regierungswechsel in Polen. Das Parlament habe mit dem liberalen Demokraten Donald Tusk einen neuen Ministerpräsidenten gewählt. Wiegand wertete dies als „historischen Tag“ für das Nachbarland und Europa. Gerade junge Menschen würden laut Umfragen ein geeintes und starkes Europa als Chance für eine friedlichere Zukunft sehen. Dies sei wünschenswert für alle Menschen in diesen unwägbaren Zeiten. Um der Weihnachtsfeier gerecht zu werden und um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, wurde das Kapitel „Politik“ zugeschlagen und die Weihnachtsliederbücher aufgeschlagen, die als praktisches Weihnachtsgeschenk von Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU / CSU im Europäischen Parlament, auf den Tischen lagen.

Den stimmungsvollen Rahmen der Weihnachtsfeier nutzte der Stadtverbandsvorsitzende für Ehrungen. Mit passenden Worten wusste Wiegand die zu Ehrenden zu würdigen. „Sie haben die CDU Deutschlands treu begleitet und damit viel zu unserer erfolgreichen Parteigeschichte beigetragen.“ Allen Leistungsträgern gebühre Respekt und Hochachtung angesichts ihrer langjährigen Treue zur Partei. Er wünschte und hoffte, dass die CDU noch lange auf den Rat und die Tatkraft der langjährig zugehörigen Mitglieder zählen könne. Los ging der Ehrungsreigen mit Gerhard Hafner, der seit 25 Jahren Mitglied ist. Mit Helmut Rohr und Altstadtrat Rolf Bertsch, die vor 45 Jahren der CDU beitraten, rief Wiegand zwei vorbildlich engagierte Mitglieder zur Ehrung auf. Rohr war lange Jahre Schriftführer und hielt in seiner Amtszeit alle Veranstaltungen, Feste und Ehrungen der CDU Eppelheim in Bildern fest. Bertsch vertrat die Christdemokraten im Stadtrat. Er war zudem sechs Jahre stellvertretender und weitere sechs Jahre Stadtverbandsvorsitzender, darüber hinaus für die beliebten CDU-Reisen und für die Organisation der Kommunalwahlkämpfe verantwortlich. Für Emil Missauer sowie für die beiden Altgemeinderäte Bernd Schmidbauer und Gerhard Pfisterer gab es jeweils eine Urkunde für 55 Jahre Treue. Schmidbauer, der seine Ehrung aufgrund eines Auslandsaufenthalts nicht persönlich entgegennehmen konnte, übermittelte seinen Dank für die Ehrung und seine Weihnachtsgrüße mit einem Schreiben. Der frühere Staatssekretär und Geheimdienstkoordinator machte darin deutlich, dass er sich immer noch sehr mit Eppelheim und den Freunden der CDU verbunden fühle. Da er noch in anderen Bereichen sehr engagiert sei, könne er aufgrund eines Treffens mit dem früheren israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und dem israelischen Politiker und Gewerkschafter Amir Peretz nicht an der CDU Weihnachtsfeier teilnehmen. Für die stolze Zahl von 65 Jahren Parteizugehörigkeit wurde Ernst Klemmer geehrt. Aufgrund seines hohen Alters von 93 Jahren konnte er der Feier nicht beiwohnen. „Ich werde ihm die Ehrung persönlich überbringen“, erklärte Wiegand. (sg)

Bild: Volker Wiegand, Helmut Rohr, Gerhard Pfisterer, Rolf Bertsch, Trudbert Orth – Fotos: Geschwill Presseservice

 

In der Monatsversammlung der CDU Eppelheim im November waren Mitglieder der Zukunftswerkstatt Klima zu Gast. Engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Eppelheim treffen sich seit zwei Jahren regelmäßig im Haus der Begegnung. Sie beschäftigen sich mit Zukunftsthemen im Nachhaltigkeitskontext sowie den stärker werdenden Krisen von Biodiversität und Klimawandel. Die Zukunftswerkstatt Klima will Austausch- und Informationsmöglichkeiten zu den Themen Biodiversität (Artenvielfalt) und Klimawandel bieten und setzt sich für ökologisch nachhaltiges Handeln sowie für Klima- und Artenschutz ein. Im Namen aller Gruppenmitglieder hatte Thomas Rink eine informative Präsentation vorbereitet, in der Daten und Fakten zum Klimawandel anschaulich dargestellt waren. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts untersuchte der französische Mathematiker und Physiker Jean Baptiste Fourier die Wirkung der Sonneneinstrahlung auf Himmelskörper. Er kam zu dem Schluss, dass die Sonneneinstrahlung allein die Erdtemperatur nicht erklären kann und entwickelte die Idee des Treibhauseffektes. Dieser ist real, denn die vergangenen 10 Jahre waren die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. „Wir können etwas tun“, so Rink. Es existieren Maßnahmenkataloge und technologische Lösungen, die auch bereits durch die Politik angeschoben wurden: CO2-Bepreisung, Ausbau erneuerbaren Technologien: Solar-, Wind-, Wasserkraft, Dekarbonisierung und CO2-Einfang sowie Energieeffizienzmaßnahmen. Seine Mitstreiter wollen Ideen und Vorschläge entwickeln und weitergeben, wie die eigene Verhaltensweise klimafreundlicher geändert werden kann. Hierzu hatte die Zukunftswerkstatt Klima im April 2023 auf dem Wasserturmplatz die Veranstaltung „Energiewende vor Ort“ initiiert. Trotzdem wird der Klimawandel zu Extremwetter führen. Es ist notwendig, auch hier in Eppelheim Anpassungs- und Schutzstrategien zu entwickeln. Im Anschluss an eine intensive Diskussion danke der CDU Vorsitzende Volker Wiegand Herrn Thomas Rink für seinen interessanten Vortrag und den Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Klima für Ihr großes Engagement hier vor Ort.

Foto: CDU Eppelheim

60. Kreisparteitag der CDU Rhein-Neckar in Sinsheim / Landesweit auf Platz 1 bei Mitgliedergewinnung / 180-Grad-Wende bei Migrationspolitik gefordert

Sinsheim-Steinsfurt. Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (Bammental) wurde am vergangenen Samstag (14. Oktober) auf dem 60. Kreisparteitag der CDU Rhein-Neckar, der in der Schindwaldhalle stattfand, mit einem Zuspruch von 91,8 Prozent klar in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. 158 gültige Stimmzettel wurden bei seiner Wahl abgegeben, 145 Delegierte stimmten hierbei mit Ja, 13 mit Nein.

Zu seinen vier Stellvertretern wurden die Landtagsabgeordnete Christiane Staab (Walldorf), Hockenheims Oberbürgermeister Marcus Zeitler, Christiane Haase (Schriesheim) und Dr. Bastian Schneider (Ladenburg) gewählt.
Schriftführerin bleibt Brigitte Gutfleisch (Ladenburg), als Schatzmeister fungiert weiterhin Karl Knopf (St. Leon-Rot). Zum Pressesprecher wurde wiederum Matthias Busse (Plankstadt/Mauer) gewählt, zum Internetbeauftragten Alexander Braun (Eberbach). Neue Mitgliederbeauftragte ist Luisa Rudnik (Schwetzingen).

Als Beisitzer arbeiten in der neuen Kreisvorstandschaft mit: Anna Köhler (Sandhausen), Bürgermeister Maik Brandt (Reichartshausen/Meckesheim), Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl (Heiligkreuzsteinach), Bürgermeister Holger Karl (Bammental), Jutta Hilswicht (Wiesloch), Anastasia Moor (Sinsheim-Dühren), Sebastian Kühn (Wiesloch-Baiertal), Dr. Jutta Schmitz-Rixen (Ladenburg), Ingeborg Vogt (Dossenheim), Dr. Katharina Kohlbrenner (Ilvesheim), Dr. Jörn Döring (Wiesloch), Rainer Hege (Heddesheim), Janick Zeier (Neckarbischofsheim), Dr. Clemens Kriesel (Walldorf) und Andreas Staab (Walldorf).

Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Angriffs der radikal-islamistischen Hamas auf Israel, der am 7. Oktober 2023 stattgefunden hatte, gab Schütte seinen Bericht als Kreisvorsitzender ab und lobte hierbei die vielfältige inhaltliche Arbeit der Kreis-CDU, ihrer Vereinigungen und Arbeitskreise sowie der CDU-Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbände im Rhein-Neckar-Kreis. Ein besonderer Dank ging an den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises, Bürgermeister Frank Werner (Angelbachtal), der gemeinsam mit seinem Team eine hervorragende Arbeit leiste. Schütte: „Wir wollen im Kreistag auch zukünftig wieder die stärkste Fraktion werden.“

Angesichts Russlands Angriff auf die Ukraine und des Terrors der Hamas gegen Israel stehe der Westen vor großen Herausforderungen und auch vor der Frage, wie man die Werte des Westens verteidigen könne. Eindringlich warnte Schütte vor „allen Feinden der Demokratie“ und sagte: „Wir stehen an der Seite der Ukraine und Israels. Wir werden nicht wegschauen. Es ist unglaublich, dass in Berlin Leute auf der Straße Süßigkeiten verteilt haben, weil sie sich darüber freuten, dass Juden ermordet wurden.“

Die CDU-Landtagsfraktion und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion seien sich darin einig, dass „wir bei der Migrationspolitik eine 180-Grad-Wende brauchen.“ Schütte: „Wir müssen bei der Zuwanderung endlich strategisch an die Interessen des eigenen Landes denken. Es geht um Qualifikation und die Möglichkeit, Zuwanderer auch kulturell zu integrieren. Es ist nicht möglich, alle Flüchtlinge, alle Armen dieser Welt und alle Verfolgten in Deutschland aufzunehmen und zu versorgen. Eine Unterstützung muss diesen Menschen in ihrem eigenen Land zuteilwerden. Aber das können wir nicht mehr leisten, wenn unser Land nicht mehr stark genug ist, das zu tun.“

An der Ampelkoalition in Berlin ließ der Landtagsabgeordnete kein gutes Haar und stellte nach Ausführungen zum Heizungsgesetz fest: „Das ist mit Abstand die schlechteste Bundesregierung unserer Geschichte.“ Ziel für die Bundestagswahl 2025 müsse es sein, dass die CDU wieder an die Regierung komme.

Vier Anträge verabschiedeten die Delegierten, welche auf dem Landesparteitag gestellt werden. Hierbei ging es um die Wahlfreiheit zwischen G8/G9, Unterstützung der Bauwirtschaft, Pünktlichkeit der S-Bahn und der Unterstützung des Ausbaus der Windkraft, ohne die Fläche auf dem Lammerskopf zu nutzen.

Ehrengast des diesjährigen Kreisparteitages war die Mitgliederbeauftragte der CDU Baden-Württemberg Sarah Schweizer MdL, die unter anderem ausführte: „Unsere Partei ist so quicklebendig wie schon lange nicht mehr. Unsere CDU ist eine Mitmachpartei, das sieht man gerade auch hier im Rhein-Neckar-Kreis. Bisher ist das der Verband mit den meisten Neumitgliedern in diesem Jahr“ In Baden-Württemberg habe die CDU rund 55.000 Mitglieder und liege damit klar vor der SPD (35.000) und den Grünen (16.000).

Mit dem Schlusswort des Kreisvorsitzenden Dr. Albrecht Schütte MdL und der Nationalhymne endete der 60. Kreisparteitag der CDU Rhein-Neckar nach rund fünfeinhalb Stunden. Unter den Delegierten/Gästen waren in diesem Jahr folgende Mandatsträger: Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Florian Hummel (JU-Landesvorsitzender) Karl Klein (ehem. MdL / Ehrenvorsitzender der CDU Rhein-Neckar), Moritz Oppelt MdB (zeitweise Tagungspräsident), Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers (ehem. MdB / Honorarkonsul der Republik Estland), Christiane Staab MdL, Andreas Sturm MdL, Diemut Theato (ehem. MdEP), Bürgermeister Frank Werner (Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion) und Hockenheims Oberbürgermeister Marcus Zeitler. (Text: Matthias Busse / Gruppenfoto: Christine Fischer)

Auf dem Foto von links nach rechts einige Mitglieder des neuen Kreisvorstandes der CDU Rhein-Neckar: Andreas Staab (Walldorf), Luisa Rudnik (Schwetzingen), Moritz Oppelt MdB (Neckargemünd), Jutta Hilswicht (Wiesloch), Karl Knopf (St. Leon-Rot), Christiane Staab MdL (Walldorf), der wiedergewählte CDU-Kreisvorsitzende Dr. Albrecht Schütte MdL, Anastasia Moor (Sinsheim-Dühren), Alexander Braun (Eberbach), Matthias Busse (Plankstadt/Mauer), CDU-Kreisgeschäftsführerin Birgit Fritz (Dossenheim), Oberbürgermeister Marcus Zeitler (Hockenheim) und Dr. Jörn Döring (Wiesloch).

Bild: Die Delegierten der CDU Eppelheim mit dem Kreisvorsitzenden Dr. Albrecht Schütte (3. v. l.)

Zu einem politischen Abend mit Zwiebelkuchen und Neuem Wein hatte unser Landtagsabgeordneter Andreas Sturm die CDU Eppelheim in sein Wahlkreisbüro eingeladen. So fand die Monatsversammlung im Oktober nicht, wie sonst, im Kath. Gemeindehaus, sondern in Hockenheim statt. Sturm berichtete von seiner Tätigkeit im Landtag von Baden-Württemberg, wo er als Mitglied im Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport, im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie im Sozialausschuss mitarbeitet.

Als vorrangiges Projekt in dieser Legislaturperiode im Bildungsbereich nannte Sturm die frühkindliche Bildung, insbesondere die Lesekompetenz. Momentan sind die Ergebnisse besorgniserregend, da ein Viertel der Grundschüler die Mindeststandards nicht erreicht. Eine Sprachprüfung eineinhalb Jahre vor der Grundschule mit verpflichtender Sprachförderung ist dabei angedacht. Ebenso gibt es Initiativen zur Stärkung der Realschule und der beruflichen Bildung.

Momentan bewegt die Migrationspolitik alle politischen Ebenen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte mit einem Migrationspapier 12 Maßnahmen gefordert, um die Migration besser steuern zu können. Von der konsequenten Abschiebung von Straftätern und der Ausweitung der sicheren Herkunftsländer könne ein Signal ausgehen. Am Tag nach der Veranstaltung hat Ministerpräsident Kretschmann im Landtag seine Leitlinien zur Migrationskrise vorgestellt, die CDU teilt seine Ansichten und hofft, dass Kretschmann seine eigene Partei davon überzeugen kann.

Zum Abschluss dankte der Vorsitzende der CDU Eppelheim, Volker Wiegand Andreas Sturm für dessen unermüdlichen Einsatz in seinem Wahlkreis und darüber hinaus und den Interessierten für die Fragen und die rege Diskussion.

Foto: Wahlkreisbüro A. Sturm, MdL

Diese Frage stand im Mittelpunkt im Mittelpunkt der öffentlichen Vorstands- und Fraktionssitzung im September im Gemeindehaus St. Franziskus.

Wie der Name schon sagt, soll ein Radschnellweg der leistungsstarken und schnelle Abwicklung großer Radverkehrsmengen dienen. Autos und Fußgänger dürfen einen Radschnellweg nicht benutzen. Die Breite sollte so gewählt sein, dass zwei Fahrräder nebeneinander fahren und ohne Störung durch ein drittes Fahrrad überholt werden können bzw. Gegenverkehr möglich ist. In Baden-Württemberg sowie NRW werden bei selbständiger Führung als Qualitätsstandard eine Breite von mindestens 4,00 m bei Zweirichtungsverkehr gefordert.

Von unterschiedlichen Seiten wird ein solcher Weg auf der alten Bahntrasse favorisiert. Sowohl der Vorstand der CDU Eppelheim wie auch die CDU-Gemeinderatsfraktion stehen einem Radschnellweg nicht nur dort kritisch gegenüber. Es gibt 5-6 Radwege im Feld, die von West nach Ost führen. Diese mit wenigen 100 T€ zu ertüchtigen und zu verbessern findet eher unsere Zustimmung als Millionen in einen Radschnellweg zu investieren, der die Eppelheimer Gemarkung zerschneidet und von dem mit der Variante auf dem Bahndamm gerade die Eppelheimer Bürgerinnen und Bürger wenig haben. Denn Menschen, die aus dem Norden oder der Mitte Eppelheims in die Innenstadt nach Heidelberg oder nach Plankstadt wollen, werden selten in den Süden von Eppelheim fahren, um neben dem alten Bahndamm an Ihr Ziel zu kommen.

Der meistbefahrene Radweg ist der Baumschulenweg der südlich der beiden Wasserwerke verläuft und in die Richard-Wagner-Straße mündet. Deshalb wurde diese zur Fahrradstraße umgewidmet. Diese Variante wäre vielleicht als Radschnellweg denkbar, lässt sich aber in Eppelheim nicht weiterführen. Wobei hier die Vermutung geäußert wurde, dass diese als „Placebo“ in die Planung genommen wurde. Eine im Süden an der PVH verlaufende Strecke würde die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner dort abholen, würde aber Eppelheim noch weniger bringen.

Die CDU Eppelheim ist der Auffassung, dass das Radwegenetz um Eppelheim insgesamt betrachtet werden muss. Gerade in Richtung Norden müsste die Radinfrastruktur verbessert werden. Hier hat CDU Eppelheim zusammen mit den CDU Nachbarschaftsverbänden die Initiative ergriffen, um auszuloten, wie hier das Radwegenetz ausgebaut werden kann.

Auf seiner Sommertour hat der Abgeordnete Alexander Föhr (Wahlkreis Heidelberg/Weinheim) einen weiteren Halt in Eppelheim eingelegt – dieses Mal bei der Firma PackMann. Begleitet wurde Föhr dabei durch den Fraktionsvorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion in Eppelheim, Volker Wiegand.

Die Geschäftsführung um Frank Westermann und Volker Thorn sowie Nina Eckert begrüßten den Abgeordneten in den Geschäftsräumen, in der Wasserturmstraße. In einem Gespräch mit anschließendem Rundgang über das Firmengelände stellte das Trio die Geschäftsfelder ausführlich vor und berichtete dem Abgeordneten, welchen Herausforderungen man sich gegenübersieht.

„Die Lieferkettenprobleme konnten wir bewältigen. Aktuell spüren wir hingegen einen Rückgang im Konsumklima. Mit unserem Dienstleistungsanspruch und innovativen Ideen sind wir hingegen gut positioniert“, so der Geschäftsführer Frank Westermann. Die hauseigene „Lineo Verda“ ist eine solche Idee. Es handelt sich um eine Verpackung, die aus regionalem Gras gefertigt wird, das aus nicht landwirtschaftlich genutzten Ausgleichsflächen stammt. Eine Bitte an die Bundespolitik formulierte Westermann gleich im Anschluss. Bei der Diskussion um einen höheren Mindestlohn dürfe man nicht die Verdienstgrenzen der Minijobs vergessen. Viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden gern mehr arbeiten. Bei einer Erhöhung des Mindestlohns ohne Anpassung der Verdienstgrenze sei dies nicht möglich.

Zum Abschluss bedankte sich Föhr für die vielen Eindrücke und schloss mit den Worten: „Ich lerne bei meinen Besuchen im Wahlkreis jedes Mal dazu. Das macht dieses Mandat spannend und dafür bin ich dankbar. Vielen Dank an die Firma PackMann für den kurzweiligen Einblick.“

Bild: Volker Thorn, Nina Eckert, Frank Westermann, Alexander Föhr, Volker Wiegand – Foto: Benedict Bechtel