Obwohl die Kommunalpolitische Radtour seit 40 Jahren fester Bestandteil der Jahresplanung der CDU Eppelheim ist, hat sie bisher nicht am Stadtradeln teilgenommen. Die neu gewählte Mitgliederbeauftragte Nadine Büchler wollte das ändern und hat dafür die Gruppe C(ycle)DU ins Leben gerufen. 19 Radelnde haben sich angeschlossen und vom 29. Juni bis 19. Juli 1.752 km mit dem Fahrrad zurückgelegt. Nadine Büchler, wie der gesamte Vorstand zeigten sich für die erste Teilnahme an der Aktion zufrieden mit dem 9. Platz in Eppelheim. Stadtverbandsvorsitzender Volker Wiegand dankte allen Radelnden für deren Engagement und Nadine Büchler für die Organisation.
Grillfest wurde zum Bratort
Veröffentlicht: 17 Juli 2025
Im Jahr 2010 fand zum ersten Mal das Grillfest der CDU Eppelheim statt. Der Vorstand um die damalige Stadtverbandsvorsitzende Judith Masuch hatte die Idee, die Monatsversammlung am 2. Dienstag im Juli als Grillfest auszurichten. Zum 15-jährigen Jubiläum wurde dieses nun erstmals zum „Bratort“ von Andreas Sturm, MdL. „Politik zum Anbeißen“ heißt das Motto der Aktion unseres Landtagsabgeordneten, mit der er in vielen Städten und Gemeinden seines Wahlkreises das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern bei Gegrilltem und kühlen Getränken sucht. Obwohl am gleichen Abend die Frauenfußballnationalmannschaft bei der EM spielte und die Temperaturen kaum die 20 Gradmarke überstiegen, hatten sich auf dem Vereinsgelände der Gartenfreunde fast 40 Mitglieder und Freunde der CDU Eppelheim eingefunden. Auch Bürgermeister Matthias Kutsch hatte es sich nicht nehmen lassen, sein Abendessen beim gemütlichen Beisammensein zu genießen. Mitglieder, Vorstand und Fraktion hatten hausgemachte Salate vorbereitet. Andreas Sturm sorgte am Grill dafür, dass eingelegte Steaks vom Schwein und von der Pute, Bratwurst und Bauchfleisch auf den Punkt gegart waren. Während und nach dem Essen wurde die Gelegenheit genutzt, mit dem Bürgermeister und dem Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen. Stadtverbandsvorsitzender Volker Wiegand dankte den Gartenfreunden für deren Gastfreundschaft, den Spendern der köstlichen Salate und dem Vorstand für die Vor- und Nachbereitung eines gelungenen Grillfestes.
Foto: Juliana Sauer – Harald Andres, Asmar Jungblut, Werner Sauer, Andreas Sturm, MdL, Volker Wiegand, Michael Schönrock
Teamwork für die Stadt: Kutsch und Sturm starten Zusammenarbeit
Veröffentlicht: 2 Juli 2025
Antrittsbesuch des CDU-Landtagsabgeordneten bei Eppelheims neuem Bürgermeister / Dialog im Rathaus / Wirtschaftsförderung, Finanzdruck und Förderprogramme
Ende Juni nahm sich der frisch gewählte Bürgermeister Matthias Kutsch zwei Stunden Zeit für seinen ersten offiziellen Austausch mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Sturm (CDU). Das Treffen fand im Rathaus von Eppelheim statt, begleitet vom neuen CDU-Stadtverbandsvize Asmar Jungblut. Schon die Begrüßung machte deutlich, dass hier alte Weggefährten zusammenkamen: Kutsch und Sturm kennen sich seit ihren Jahren in der Jungen Union und setzen nun auf dasselbe Vertrauensverhältnis in ihren jeweils neuen Rollen.
Erst seit drei Wochen im Amt, schilderte Kutsch seinen Arbeitsalltag, der weit über das klassische Büroende hinausgeht. Als er kürzlich gegen 23 Uhr das Rathaus verlassen habe, sei er einem vorbeilaufenden Bürger begegnet, der ihn erkannt und ihm kurz und knapp zugerufen habe: „Na, dann haben wir ja den Richtigen gewählt.“ Dies habe ihn natürlich gefreut.
Grundsätzlich setze er auf Bürgernähe und den direkten Dialog, gerade auch mit Mitarbeitern der Verwaltung. Persönliche Gespräche mit den Beschäftigten aller Fachbereiche habe er bereits begonnen, er werde da niemanden auslassen: „Mir ist jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wichtig, ich will alle persönlich kennenlernen.“ Seine erste Bürgersprechstunde habe er bereits absolviert, der Internetauftritt der Stadt werde überarbeitet und die Social-Media-Kanäle ausgebaut. Der Ausschuss Jugend, Kultur, Sport und Vereine soll reaktiviert werden, erste Schulbesuche fanden bereits statt.
Die Stadt zähle fast 16.000 Einwohner und wachse, die weitere Stadtentwicklung sei von entscheidender Bedeutung. Ferner sieht Kutsch in einer aktiven Ansiedlungspolitik ein entscheidendes Mittel, um die Finanzkraft Eppelheims zu stärken. Aktuell suche er für ein mittelständisches Unternehmen mit 15 Arbeitsplätzen eine passende Gewerbefläche.
„Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind massiv eingebrochen, wir liegen weit unter den Prognosen“, erklärte er. Daher habe er die Wirtschaftsförderung zur Chefsache erklärt.
Auch das Thema Sicherheit habe für ihn, mit Blick auf gestiegene Wohnungseinbruchzahlen, hohe Priorität: „Alle Bürger sollen sich in unserer Stadt sicher fühlen.“
Kommunale Finanzen im Blick
Sturm unterstrich die Dringlichkeit solider Haushalte. Drei Viertel aller Kommunen rutschten derzeit ins Defizit, sagte der Abgeordnete. Als Beispiele nannte er Baden-Baden, das bankrott sei und ein Defizit von rund 43 Millionen habe, sowie Tübingen, dessen Etat mangels Deckung nicht vom Regierungspräsidium genehmigt worden sei.
Kostentreibend wirke sich auch das sogenannte „Herrenberg-Urteil“ des Bundessozialgerichts aus: Musikschulen müssen ihre Lehrkräfte nun sozialversicherungspflichtig anstellen. Davon sei auch die Musikschule Bezirk Schwetzingen e. V. betroffen, an deren Finanzierung Eppelheim beteiligt sei.
Mit Blick unter anderem auf die Sportstätten, das Schwimmbad, den Schul- und Wohnungsbau sowie Klima- und Umweltschutz bot Sturm an, auf entsprechende Förderprogrammen aufmerksam zu machen.
Gemeinsamer Besuch der Theodor-Heuss-Schule
Einen kurzen Besuch statteten Kutsch, Sturm und Jungblut der benachbarten Theodor-Heuss-Schule ab, wo sie Rektorin Judith Herden trafen. Das Startchancen-Programm des Landes, für das die Eppelheimer Schule ausgewählt wurde, soll bei einem baldigen Folgetermin vertieft werden.
Kutsch und Sturm, der sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug, vereinbarten abschließend, sich regelmäßig zu treffen und auch zukünftig eng zusammenzuarbeiten. (Text/Foto: Matthias Busse)
Matthias Kutsch mit 63,4 % Bürgermeister
Veröffentlicht: 14 April 2025
Am Sonntag, 06.04.2025 hat Matthias Kutsch mit großem Abstand die Stichwahl für sich entschieden. Matthias Kutsch hat in den vergangenen Wochen mit beispiellosem Einsatz in -zig Veranstaltungen, Informationsständen und hunderten Gesprächen viele Menschen überzeugt und die Bürgermeisterwahl gewonnen. Bei der ausgelassenen Feier im La Torre bedankte sich der Vorsitzende der CDU Eppelheim, Volker Wiegand bei Matthias Kutsch für diesen Wahlkampf und den vielen Mitgliedern und Freunden der CDU Eppelheim und weit darüber hinaus, die mit Ihrem riesigen Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Große Freude herrschte deshalb auch bei der Monatsversammlung der CDU Eppelheim im April, bei der die Bürgermeisterwahl im Mittelpunkt stand. Die Freude war auch deshalb so groß, weil erstmals in der Eppelheimer Geschichte ein CDU Bürgermeister an der Spitze der Gemeindeverwaltung steht. Ex Bürgermeister Dieter Mörlein wurde zwar von der CDU in den Wahlkämpfen unterstützt, war aber kein Parteimitglied. CDU Vorsitzender Volker Wiegand schrieb den Erfolg Kutschs dennoch nicht seiner Parteizugehörigkeit, sondern seiner Persönlichkeit zu. Sonst hätte er nicht weit über das Wählerpotential der CDU hinaus Eppelheimerinnen und Eppelheimer erreicht. Kutsch gehe offen auf Menschen zu und begegnet allen auf Augenhöhe. Mit seinem 100 Tage Programm habe Kutsch klar formuliert, wo er in Eppelheim anpacken will.
Zu Beginn seiner kurzen Analyse dankte Kutsch nochmals allen Wählerinnen und Wählern, die ihn mit einem überzeugenden Ergebnis zum Bürgermeister gewählt haben. Er bedankte sich auch bei einem hervorragenden Wahlkampfteam, ohne dessen große Unterstützung der Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Er freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Gemeinderat und hoffe, allen in ihn gesetzten Erwartungen gerecht zu werden. Zum Abschluss überbrachte Wiegand die Grüße unseres Landtagsabgeordneten Andreas Sturm, der ebenso wie Matthias Kutsch und der Vorstand und die Fraktion der CDU Eppelheim allen Frohe Ostern wünscht.
Foto: CDU Eppelheim – Bild: Große Freude beim Vorstand der CDU Eppelheim
Ansprechbar. Für Dich. Für Eppelheim
Veröffentlicht: 2 März 2025
Herzliche Einladung zum Gespräch über die Zukunft von Eppelheim mit Bürgermeisterkandidat Matthias Kutsch bis zur Bürgermeisterwahl am 23. März 2025
Jeweils Samstagvormittag 08.03, 15.03. und 22.03.2025 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr auf dem Wasserturmplatz und Mittwochnachmittag 05.03., 12.03. und 19.03.2025 von 15.00 Uhr bis 18.0 Uhr parallel zum Wochenmarkt am Wasserturm.
Gerne können Sie Matthias Kutsch auch zu einer Veranstaltung oder zu einem Gespräch vor Ort einladen. Sprechen Sie ihn gerne direkt an oder schreiben Sie ihm eine Nachricht an kontakt@matthiaskutsch.de
CDU Eppelheim unterstützt Kandidatur von Matthias Kutsch als Bürgermeister für Eppelheim
Veröffentlicht: 24 Februar 2025
Nach einem fairen Auswahlverfahren und dem Austausch mit mehreren Kandidaten hat sich die Eppelheimer CDU am Montagabend, 13. Januar 2025, in einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Gemeinderatsfraktion mit großer Mehrheit nach geheimer Wahl dafür ausgesprochen, die Bürgermeisterkandidatur von Matthias Kutsch zu unterstützen. „Matthias Kutsch ist bestens geeignet und regional gut vernetzt, nicht nur in Richtung Heidelberg. Wir sind der Überzeugung er kann zuhören, die Menschen mitnehmen, entscheiden und umsetzen“ so der CDU Vorsitzende Volker Wiegand.
Matthias Kutsch ist 41 Jahre alt, arbeitet als selbstständiger Unternehmer und ist seit 2014 Stadtrat in Heidelberg. Dort ist er aktuell Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss und im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Er ist außerdem Mitglied in mehreren regionalen Gremien, wie z.B. in den Verbandsversammlungen Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar und Zweckverband Bio Energie sowie im rnv-Aufsichtsrat. Neben seinem politischen Engagement setzt er sich als Vorsitzender der überparteilichen Europa-Union Heidelberg und als Mitglied im Partnerschaftskomitee des Stadtjugendrings Heidelberg für den europäischen Gedanken, die Jugend und Völkerverständigung ein. Er ist ein Familienmensch. Dementsprechend hat er vor der Entscheidung, in Eppelheim zu kandidieren mit seinem Partner, seinen Eltern und der Schwester gesprochen. So verbringt er auch gerne viel Zeit mit seinem dreijährigen Neffen und der einjährigen Nichte. Daneben treibt er Sport mit Fitness, Laufen und Tennis. Die Kultur liegt ihm auch am Herzen, hier besonders klassische Musik und zeitgenössische Kunst.
Christine Brendel, Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der CDU Eppelheim: „Wir sind froh, dass wir Matthias Kutsch als Kandidaten gewinnen konnten. Mit seiner sympathischen, bodenständigen und bürgernahen Art ist er genau der richtige Bürgermeister für Eppelheim. Er hat gute Ideen und das Format, das man für diese Aufgabe braucht“.
Alexander Föhr, MdB und Vorsitzender der CDU Heidelberg sagt Kutsch seine Unterstützung zu. „Ich freue mich, dass die CDU Eppelheim einen so kommunalpolitisch profilierten Kandidaten ausgewählt hat und unterstütze ihn gerne, wo ich kann. Er hat in den letzten 10 Jahren im Heidelberger Gemeinderat mit seiner sehr engagierten Arbeit bewiesen, dass ein Gespür für die wichtigen Themen und die Menschen vor Ort hat.
Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers bei der Weihnachtsfeier der CDU Eppelheim
Veröffentlicht: 12 Dezember 2024
Ehrungen und das gesellige Beisammensein standen im Mittelpunkt der CDU-Weihnachtsfeier. Glühwein, Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Süßigkeiten standen bereit und selbstverständlich, das ist seit Jahren Brauch, wurden zur Einstimmung Weihnachtslieder gesungen. Neben vielen Mitgliedern, Freunden und Gästen konnte der Vorsitzende Volker Wiegand unseren früheren Bundestagsabgeordneten Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers willkommen heißen.
In einem kurzen Statement unter dem Titel „Die Welt ist aus den Fugen“ beleuchtete der ausgewiesene Außen- und Sicherheitspolitiker die aktuelle Lage. Die neuesten Entwicklungen in Syrien waren genauso Thema wie die Regierungskrisen in Frankreich und Deutschland, der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wie auch der nicht gelöste Nahostkonflikt. Mit dem Aufruf, Alexander Föhr im bevorstehenden Bundestagswahlkampf aktiv zu unterstützen, endete der hochinformative Kurzvortrag.
In Jahren mit einer Kommunalwahl gewinnt die CDU regelmäßig Mitglieder. Auch dieses Jahr sind neue Mitglieder der CDU Eppelheim beigetreten. So war die Ehrungsliste, die Volker Wiegand dabeihatte, sehr lang. Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers nahm die Ehrungen vor. Los ging es mit 10 Jahren Mitgliedschaft bei der CDU. Hier wurden Christina Franz und Dr. Michael Schönrock aufgerufen. 20 Jahre sind Franz Middendorf, Beate Schaaf, Christine Brendel, Simon Stephan und Caroline Wagner dabei. 25 Jahre gehören Eckhard Stephan und Harald Andres der CDU an. Sie erhielten die Ehrennadel der CDU Deutschlands in Bronze. Für 30 Jahre Zugehörigkeit erhielten Jens Nold, Werner Sauer, Thomas Stephan, Linus Wiegand und Judith Masuch eine Auszeichnung. Auf 35 Jahre Parteitreue dürfen Rüdiger Burger und Helga Andres zurückblicken. Vor 40 Jahren sind Erwin Liebler, Gisela MacLean-Wittich, Elisabeth Rohr, Hannelore Vierling, Volker Wiegand und Bernd Herrmann der CDU beigetreten. Ihnen wurde die Ehrennadel in Silber von Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers angesteckt. Seit 45 Jahren ist Dr. Sigrid Vierling Mitglied. Die Ehrennadel in Gold erhielt Altgemeinderat Dieter Müller für stolze 50 Jahre. Für die anwesenden Geehrten hate Volker Wiegand Gutscheine der Gärtnerei Pfisterer besorgt. Darüber hinaus bedankte Wiegand sich bei den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr mit einem kleinen Präsent. Abschließend wünschte der Partei- und Fraktionsvorsitzende allen Eppelheimerinnen und Eppelheimern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr 2025.
Foto: CDU Eppelheim
Sie fragen – wir antworten
Veröffentlicht: 1 Dezember 2024
Unter diesem Motto hatte die CDU zu einer öffentlichen Vorstands- und Fraktionssitzung am Dienstag, 12.11.2024 eingeladen.
Die Tage und Wochen zuvor hatten überraschende Veränderungen in Eppelheim und Deutschland gebracht. Viele Interessierte kamen in das Kath. Gemeindehaus St. Franziskus, um Antworten auf Fragen rund um die Bundes- und Kommunalpolitik zu bekommen. Wenige Stunden zuvor wurde der 23. Februar 2025 als Termin für die vorgezogene Bundestagswahl bekannt gegeben. Dieser war notwendig geworden, weil nicht einmal eine Woche zuvor die Ampelkoalition in Berlin geplatzt war.
Wie in einer Fraktionssitzung üblich, ging CDU-Vorsitzender und Faktionssprecher Volker Wiegand auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 18.11.2024 ein und hier zunächst auf die Bürgermeisterwahl 2025. Deren Termin soll beschlossen werden. Im Hinblick auf die klammen Kassen der Stadt Eppelheim wäre ein Termin für Bürgermeister- und Bundestagswahl sinnvoll gewesen. Da Frau Rebmann Ihre neue Stelle nicht zum 01.01.2025, sondern zum 01.02.2025 antritt, führen die einzuhaltenden Fristen dazu, dass dies nicht möglich ist. Den 23.03.2025 als Termin für die Bürgermeisterwahl festzulegen, wird in der Gemeinderatsvorlage ausführlich mit den beweglichen Ferientagen zu Fasching und den Osterferien begründet.
Heftig diskutiert wurden die Kosten für die Stadtbibliothek, deren Strategie für die Jahre 2023 bis 2027 in der genannten Sitzung des Gemeinderates vorgestellt wird. Im Vergleich zu anderen Kommunen sind die Kosten für die Stadtbibliothek viel zu hoch. Hier fehlten den Beteiligten Maßnahmen, wie der hohe Fehlbetrag in den kommenden Jahren reduziert werden kann.
Auch Fragen zur Hebesatzänderung der Grundsteuer B zum 01.01.2025 wurden beantwortet und diskutiert. Die Verwaltung hatte den aufkommensneutralen Satz von 220 % vorgeschlagen. Wegen der Systematik der Besteuerung aufgrund der Größe und des Grundstückwertes werden Eigentümer von Einfamilienhäusern mit großem Grundstück stärker belastet, während die Steuerlast für Mieter in Mehrfamilienhäusern tendenziell sinkt.
Weitere Themen waren die Erhöhung der Vergnügungssteuer und die Anpassung der Betreuungskosten im Kindergarten- und Kleinkindbereich.
Bild: Harald Andres, Annemarie Sauer, Volker Wiegand, Evelin Ruck, Linus Wiegand, Horst Fießer, Christine Brendel – Foto: CDU Eppelheim
Neue Grundsteuer stieß auf großes Interesse
Veröffentlicht: 19 Oktober 2024
Viele Interessierte kamen am Dienstag nach der Kerwe zur öffentlichen außerordentlichen Mitgliederversammlung der CDU Eppelheim in das Kath. Gemeindehaus St. Franziskus. Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Eppelheim referierte der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte, Mitglied im Finanzausschuss und Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Neckar, über die neue Grundsteuer. Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts wurde die Neugestaltung notwendig. „Danach hat sich in der Politik definitiv niemand gesehnt“, so Schütte, „das Verfassungsgericht hat allerdings die Bewertung basierend auf Einheitswerten von 1964 oder sogar 1935 als ungerecht erachtet.“ Spätestens 2025 müsse die Grundsteuer also nach einem neuen Verfahren erhoben werden.
Die Grundsteuer einfach abzuschaffen, ging nicht, da sie circa 8% der Steuereinnahmen der Gemeinden ausmache, so der Sinsheimer Landtagsabgeordnete. „Das sind Mittel, die dann für die Instandhaltung der Infrastruktur oder den Bau von Kindergärten fehlen.“
Nachdem der Bund Ende 2019 ein Modell vorgeschlagen hat, aber die Ausgestaltung der Grundsteuer länderspezifisch ermöglich hat, entschied sich Baden-Württemberg 2020 für ein vergleichsweises einfaches Modell. Zur Berechnung braucht es lediglich zwei Werte, den Grundstückwert und den Bodenrichtwert, führte Schütte aus. In anderen Bundesländern sind deutlich mehr Parameter erforderlich, etwa noch die Wohnfläche (bereinigt z.B. um Dachschrägen), die Gebäudeklasse und einiges mehr.
Die relative Einfachheit sei ein Vorteil, dennoch habe sich Schütte selbst und die CDU-Fraktion ein anderes Modell gewünscht. „Wenn nur auf den Wert des Grundstücks abgestellt wird, führt dies gerade in größeren Städten zu einer starken Spreizung der Grundsteuereinnahmen. Die Grüne Seite der Koalition hat sich – endgültig nach der letzten Landtagswahl – weitestgehend mit ihren Vorstellungen durchgesetzt.“
Grundsätzlich wird jetzt zunächst der Wert des Grundstücks bestimmt und im Anschluss daraus der Steuermesswert berechnet. Dabei gibt es auf Wohngrundstücke eine Reduktion gegenüber Gewerbe. Erst im Anschluss wird über den Hebesatz die tatsächliche Grundsteuer ermittelt. Den Hebesatz legen die Gemeinden fest. „Zugesagt wurde bei der Diskussion von den kommunalen Spitzenverbänden, dass die Einnahmen aus der Grundsteuer je Kommune konstant bleiben.“, berichtete Schütte aus einer der Sitzungen, als es um die Einführung der Grundsteuer ging. Um die Aufkommensneutralität zu gewährleisten, hat das Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg das Transparenzregister erstellt, welches auf der Homepage des Ministeriums für jede Kommune abrufbar ist. Für Eppelheim wird hier ein Hebesatz für die Grundsteuer B zwischen 211 % und 233 % angegeben. Der Eppelheimer Gemeinderat wird in einer der kommenden Gemeinderatsitzungen den genauen Hebesatz festlegen.
Bürgerinnen und Bürger stellten Fragen zu wesentlichen Details auf der Veranstaltung und artikulierten ihre Sorgen: Dr. Albrecht Schütte ging auf die jeweiligen Punkte ein: „dass die Grundsteuer von Bürgerinnen und Bürgern als ungerecht empfunden wird, wird es immer geben: Die bisherige Grundsteuer wurde vom Verfassungsgericht als ungerecht verworfen und in jedem Bundesland wird gegen das dortige Modell der Grundsteuer geklagt.“ Die Aussage „die Grundsteuer wird für mich teurer“ könne man heute noch nicht treffen. Das hänge vom zukünftigen Hebesatz der Gemeinden ab, führte Schütte aus.
Es bestehe die Möglichkeit, dass der Bodenrichtwert falsch bestimmt worden sei. Wenn z.B. nur ein Teil des Grundstückes im Baugebiet liege und trotzdem das ganze Grundstück mit dem hohen Preis bewertet wurde. Dazu könne man sich zunächst an den Gutachterausschuss wenden. Im Zweifelsfall könne man auch ein offizielles Gutachten erstellen lassen. Weiche dies um mehr als 30% vom Wert des Gutachterausschusses ab, werde die Grundsteuer angepasst.
„Allerdings“, erklärte Schütte, „war ist es ein Ziel der neuen Grundsteuer, dass weniger Flächen außerhalb des Ortes erschlossen werden müssen, sondern vorhandene Baulücken im Ort geschlossen werden. Daher wird für unbebaute oder wenig bebaute Grundstücke tendenziell weniger und für Mietobjekte tendenziell mehr Grundsteuer fällig.“ Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich Volker Wiegand bei Dr. Albrecht Schütte für den spannenden Vortrag. Ein weiterer Dank ging an den Kreis der interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer.
Bild: Dr. Albrecht Schütte, Volker Wiegand – Foto: CDU Eppelheim
Die 40. Kommunalpolitische Radtour der CDU Eppelheim
Veröffentlicht: 20 September 2024
Aus der Festschrift 50 Jahre CDU Eppelheim geht hervor, dass am 13.08.1985 die erste „Fahrradtour quer durch Eppelheim“ stattgefunden hat. Exakt 39 Jahre später konnte der Vorsitzende des Stadtverbandes, Volker Wiegand so zur 40. Kommunalpolitischen Radtour wieder viele interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Nachdem bereits das Grillfest im Juli an einem der heißesten Tage des sonst eher verregneten Sommers stattfand, hatte die CDU Eppelheim wieder großes Glück mit dem Wetter. Volker Wiegand wusste zu berichten, dass in den vergangenen Jahrzehnten nur eine Tour wegen Starkregens in Innenräume verlegt werden musste. Lange vor allen anderen Parteien hat die CDU hier eine Tradition begründet. Zu dieser Tradition gehört auch, dass die Radtour von Bundestags- oder Landtagsabgeordneten gestartet und / oder begleitet wird. Alexander Föhr, MdB ließ es sich zum Abschluss seiner Sommertour nicht nehmen, mit einem Nextbike mit zu radeln, um sich über aktuelle Themen in Eppelheim ein Bild zu machen. An der ersten Station im Gewerbegebiet referierte Stadtrat Linus Wiegand über das Konzept zum Gewerbegebiet und eine mögliche Entlastungsstraße in Richtung Norden zum Grenzhöfer Weg. Linus Wiegand plädierte dafür, das Gewerbegebiet weiterzuentwickeln. Zwischen Eppelheim und Plankstadt bezogen Stadträtin Christine Brendel und Kreis- und Stadtrat Horst Fießer zur geplanten Güterbahntrasse Stellung. Alle Mandatsträger, die in der Region Verantwortung tragen, haben sich mehrfach gegen die Güterbahntrassen-Variante zwischen Eppelheim und Plankstadt ausgesprochen. Dazu gehören der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, alle Bürgermeister und Gemeinderäte sowie alle Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Sie setzen sich gemeinsam für die „Hirschackerspange“ unter bzw. neben Schwetzingen ein. Alexander Föhr bekräftigte seine Position, dass eine die Umwelt und die Menschen am stärksten belastende Lösung nicht die richtige Variante sein kann, nur weil sie die günstigste zu sein scheint. Der Radschnellweg war ebenso Thema wie ein ausführlicher Blick auf die Baustelle Hans-Peter-Wild Halle. Den Abschluss bildete die Besichtigung der Classic-Arena, die nach Umbau (während des Baus der Hans-Peter-Wild-Halle) die Mensa beherbergt und den Schul- und Vereinssport weiter ermöglicht. Erst als man danach in Metins Restaurant zum gemütlichen Ausklang einkehrte, brach das Gewitter über Eppelheim los.
Bild: Stadtrat Linus Wiegand referiert im Gewerbegebiet – Foto: Georg Sommer