Seit 20 Jahren stellt die CDU Eppelheim die Liste der Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahl in alphabethischer Reihenfolge auf. Wie kaum eine andere Wahl ist die Gemeinderatswahl eine Persönlichkeitswahl. Deshalb sollen nicht personalpolitische Vorgaben oder persönliche Eitelkeiten den Wähler bevormunden. Die CDU Eppelheim ist der Überzeugung, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden können, welche Personen sie im Eppelheimer Gemeinderat vertreten sollen. Bei der Mitgliederversammlung am 12.03.2024 im Kath. Gemeindehaus St. Franziskus haben die CDU-Mitglieder erneut für diesen Vorschlag von Vorstand und Faktion gestimmt. Nach den Formalien, die unter der Versammlungsleitung von Ehrenbürger und Ehrenmitglied Trudbert Orth zügig abgehandelt wurden, konnten sich die Mitglieder durch persönliche Vorstellung ein Bild von jeder Bewerberin und jedem Bewerber machen.

Die anschließende Wahl führte zu folgendem Ergebnis:

1. Harald Andres, 51 Jahre, Rechtsanwalt
2. Markus Binninger, 57, Diplom-Informatiker
3. Dr. Rolf Blattner, 56, Diplom-Ingenieur
4. Kevin Böhnig, 25, IT-Systeminformatiker
5. Christine Brendel, 56, Hausfrau
6. Nadine Büchler, 39, Juristin
7. Dr. Christopher Federsel, 38, Chemiker
8. Horst Fießer, 57, Landwirt
9. Felix Fischer, 26, Mechatroniker
10. Mark Föhr, 39, Geschäftsführer
11. Christina Franz, 48, Diplom-Betriebswirtin (BA)
12. Stefan Hege, 52, Diplom-Ingenieur (FH) Elektrotechnik
13. Herwig Huber, 72, Rentner
14. Angelo Iacono, 39, Master Business Management
15. Sascha Mayer, 41, Head of Facility Manager
16. Rabea Niebel, 44, Polizeibeamtin
17. Enno Rohlack, 43, Diplom-Physiker
18. Werner Sauer, 72, Elektromeister
19. Simon Stephan, 37, Techniker für Mechatronik
20. Christian Treiber, 31, Landwirt
21. Linus Wiegand, 75, Maurermeister
22. Volker Wiegand, 57, Diplom-Kaufmann

So wird aufgrund des alphabetischen Aufstellungsverfahrens die Liste der CDU Eppelheim von amtierenden Stadträten am Anfang und Ende eingerahmt.

Volker Wiegand dankte zum Abschluss den gewählten Gemeinderatskandidatinnen und Gemeinderatskandidaten für Ihre Bereitschaft, sich für Eppelheim zu engagieren. Allen Anwesenden danke er für den zügigen und reibungslosen Verlauf der Nominierungsversammlung.

Mit den Worten: „Morgen beginnt der Wahlkampf“ schloss der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes die Versammlung.

v.l.n.r.: Enno Rohlack, Sascha Mayer, Simon Stephan, Werner Sauer, Christian Treiber, Christina Franz, Horst Fießer, Stefan Hege, Harald Andres, Linus Wiegand, Nadine Büchler, Volker Wiegand, Felix Fischer, Markus Binninger, Herwig Huber – Foto: CDU Eppelheim

Vollkommen unpolitisch hat das Jahr wieder bei der CDU Eppelheim begonnen. Statt der am 2. Dienstag im Monat stattfindenden Monatsversammlung wurde zum Lothar-Wiegand-Skatturnier geladen. Der Vater des heutigen Vorsitzenden, Volker Wiegand hat im Jahr 1988 das Turnier zum ersten Mal ausgerichtet. Seit vielen Jahren beginnt nun das Jahr mit dem zur Tradition gewordenen Wettbewerb, bei dem die zehn besten Spielerinnen und Spieler schöne Preise gewinnen konnten. Die Gasthäuser Akis Zum Schützenhaus, Zum goldenen Löwen und Zum Pflug – Der Grieche hatten Verzehrgutscheine zur Verfügung gestellt. Die Merz Fleischwaren GmbH unterstützte mit Kurpfälzer Schinken und Salami die Veranstaltung.

Die 16 Spielerinnen und Spieler, die sich im Katholischen Gemeindehaus eingefunden hatten, konnten perfekt den 4 Tischen zugelost werden. Da war der Jüngste Mitte Dreißig, der älteste Spieler über 80 Jahre alt. Gespielt wurde nach den offiziellen Skatregeln. Angesetzt waren zwei Spielrunden mit jeweils 24 Spielen. Nach guten 3 Stunden Spielzeit standen Sieger und Platzierte fest. Mit 1467 Punkten gewann mit Dieter Baumgärtner aus Reilingen der älteste Spieler das Turnier. Auf Platz Zwei spielte sich mit 1375 Punkten Günter Niesporek aus Eppelheim. Den dritten Platz belegte Lothar Roos aus Leimen mit 1271 Punkten. Das nächste Lothar Wiegand Preisskatturnier findet am 14.01.2025 statt.

Bild v. l. n. r.: Lothar Roos, Günter Niesporek, Dieter Baumgärtner, Volker Wiegand – Foto: CDU Eppelheim

„Man mag in diesen Tagen gar keine Tagesschau mehr einschalten. Die Nachrichten sind zum Fürchten“, meinte Volker Wiegand im katholischen Gemeindezentrum St. Franziskus. Dorthin hatte der CDU Stadtverbandsvorsitzende alle Mitglieder und Freunde zu einem gemeinsamen Jahresabschluss in Form einer gemütlichen und besinnlichen Weihnachtsfeier eingeladen. Mit einer detaillierten Aufzählung von Krisen, Kriegen und Katastrophen im In- und Ausland wollte Wiegand die Besucher in der Adventszeit nicht belasten. Er lenkte im zu Ende gehenden Jahr den Blick viel lieber auf die „Lichtblicke“ der vergangenen Monate. Dazu zählte er beispielsweise den zukunftsweisenden Politik- und Regierungswechsel in Polen. Das Parlament habe mit dem liberalen Demokraten Donald Tusk einen neuen Ministerpräsidenten gewählt. Wiegand wertete dies als „historischen Tag“ für das Nachbarland und Europa. Gerade junge Menschen würden laut Umfragen ein geeintes und starkes Europa als Chance für eine friedlichere Zukunft sehen. Dies sei wünschenswert für alle Menschen in diesen unwägbaren Zeiten. Um der Weihnachtsfeier gerecht zu werden und um Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, wurde das Kapitel „Politik“ zugeschlagen und die Weihnachtsliederbücher aufgeschlagen, die als praktisches Weihnachtsgeschenk von Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU / CSU im Europäischen Parlament, auf den Tischen lagen.

Den stimmungsvollen Rahmen der Weihnachtsfeier nutzte der Stadtverbandsvorsitzende für Ehrungen. Mit passenden Worten wusste Wiegand die zu Ehrenden zu würdigen. „Sie haben die CDU Deutschlands treu begleitet und damit viel zu unserer erfolgreichen Parteigeschichte beigetragen.“ Allen Leistungsträgern gebühre Respekt und Hochachtung angesichts ihrer langjährigen Treue zur Partei. Er wünschte und hoffte, dass die CDU noch lange auf den Rat und die Tatkraft der langjährig zugehörigen Mitglieder zählen könne. Los ging der Ehrungsreigen mit Gerhard Hafner, der seit 25 Jahren Mitglied ist. Mit Helmut Rohr und Altstadtrat Rolf Bertsch, die vor 45 Jahren der CDU beitraten, rief Wiegand zwei vorbildlich engagierte Mitglieder zur Ehrung auf. Rohr war lange Jahre Schriftführer und hielt in seiner Amtszeit alle Veranstaltungen, Feste und Ehrungen der CDU Eppelheim in Bildern fest. Bertsch vertrat die Christdemokraten im Stadtrat. Er war zudem sechs Jahre stellvertretender und weitere sechs Jahre Stadtverbandsvorsitzender, darüber hinaus für die beliebten CDU-Reisen und für die Organisation der Kommunalwahlkämpfe verantwortlich. Für Emil Missauer sowie für die beiden Altgemeinderäte Bernd Schmidbauer und Gerhard Pfisterer gab es jeweils eine Urkunde für 55 Jahre Treue. Schmidbauer, der seine Ehrung aufgrund eines Auslandsaufenthalts nicht persönlich entgegennehmen konnte, übermittelte seinen Dank für die Ehrung und seine Weihnachtsgrüße mit einem Schreiben. Der frühere Staatssekretär und Geheimdienstkoordinator machte darin deutlich, dass er sich immer noch sehr mit Eppelheim und den Freunden der CDU verbunden fühle. Da er noch in anderen Bereichen sehr engagiert sei, könne er aufgrund eines Treffens mit dem früheren israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und dem israelischen Politiker und Gewerkschafter Amir Peretz nicht an der CDU Weihnachtsfeier teilnehmen. Für die stolze Zahl von 65 Jahren Parteizugehörigkeit wurde Ernst Klemmer geehrt. Aufgrund seines hohen Alters von 93 Jahren konnte er der Feier nicht beiwohnen. „Ich werde ihm die Ehrung persönlich überbringen“, erklärte Wiegand. (sg)

Bild: Volker Wiegand, Helmut Rohr, Gerhard Pfisterer, Rolf Bertsch, Trudbert Orth – Fotos: Geschwill Presseservice

 

Auf seiner Sommertour hat der Abgeordnete Alexander Föhr (Wahlkreis Heidelberg/Weinheim) einen weiteren Halt in Eppelheim eingelegt – dieses Mal bei der Firma PackMann. Begleitet wurde Föhr dabei durch den Fraktionsvorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion in Eppelheim, Volker Wiegand.

Die Geschäftsführung um Frank Westermann und Volker Thorn sowie Nina Eckert begrüßten den Abgeordneten in den Geschäftsräumen, in der Wasserturmstraße. In einem Gespräch mit anschließendem Rundgang über das Firmengelände stellte das Trio die Geschäftsfelder ausführlich vor und berichtete dem Abgeordneten, welchen Herausforderungen man sich gegenübersieht.

„Die Lieferkettenprobleme konnten wir bewältigen. Aktuell spüren wir hingegen einen Rückgang im Konsumklima. Mit unserem Dienstleistungsanspruch und innovativen Ideen sind wir hingegen gut positioniert“, so der Geschäftsführer Frank Westermann. Die hauseigene „Lineo Verda“ ist eine solche Idee. Es handelt sich um eine Verpackung, die aus regionalem Gras gefertigt wird, das aus nicht landwirtschaftlich genutzten Ausgleichsflächen stammt. Eine Bitte an die Bundespolitik formulierte Westermann gleich im Anschluss. Bei der Diskussion um einen höheren Mindestlohn dürfe man nicht die Verdienstgrenzen der Minijobs vergessen. Viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden gern mehr arbeiten. Bei einer Erhöhung des Mindestlohns ohne Anpassung der Verdienstgrenze sei dies nicht möglich.

Zum Abschluss bedankte sich Föhr für die vielen Eindrücke und schloss mit den Worten: „Ich lerne bei meinen Besuchen im Wahlkreis jedes Mal dazu. Das macht dieses Mandat spannend und dafür bin ich dankbar. Vielen Dank an die Firma PackMann für den kurzweiligen Einblick.“

Bild: Volker Thorn, Nina Eckert, Frank Westermann, Alexander Föhr, Volker Wiegand – Foto: Benedict Bechtel

Von der Sonne verwöhnt war Mitte Juli der „Musikalische Frühschoppen“ des CDU-Stadtverbandes auf dem Wasserturmplatz. „Wir haben eigentlich immer Glück mit dem Wetter“, freute sich Volker Wiegand, Vorsitzender der CDU Eppelheim und Sprecher der Gemeinderatsfraktion. „Zum 24. Mal veranstalten wir nun schon unseren Frühschoppen und mussten nur einmal wegen schlechten Wetters ins Foyer der Rudolf-Wild-Halle ausweichen“, erinnerte er sich. Der Zuspruch war gut und parteiübergreifend. Neben den CDU-Altgemeinderäten Dieter Müller, Jens Nold und Trudbert Orth, der zudem als Ehrenbürger gesondert begrüßt wurde, konnte Wiegand seinen Fraktionskollegen Harald Andres sowie Grünen-Stadtrat Martin Gramm und SPD-Stadtrat und Ortsverbandsvorsitzenden Jürgen Geschwill als Gäste willkommen heißen. Auch wenn traditionell beim „Musikalischen Frühschoppen“ Austausch und geselliges Miteinander im Vordergrund stehen, darf die Politik und der direkte Kontakt zu den Abgeordneten in Bund und Land nicht fehlen. Wie Wiegand berichtete, war erst unlängst beim CDU-Grillfest der Bundestagsabgeordnete Alexander Föhr in Eppelheim zu Gast. Neben einem Unternehmensbesuch traf dieser im Rathaus auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann zum Gespräch. Beim Frühschoppen war nun der Landtagsabgeordnete Andreas Sturm vor Ort. Trotz eines vollen Terminkalenders hatte er viel Zeit für persönliche Gespräche mitgebracht. Einen langen Politikvortrag wollte er den Gästen nicht zumuten. Stattdessen verwies er in Stichpunkten auf den „bunten Strauß an Themen“, die gerade in Land und Bund wichtig sind und diskutiert werden. Dazu gehören unter anderem die Schulreform und der Kita-Ausbau sowie das neue Gebäudeenergiegesetz und das Feuerwehrförderpaket, das auch Geld in die Region bringt. Ein besonderes Auge hat Sturm als Abgeordneter in Stuttgart auf die Planungsvarianten der neuen Güterbahntrasse von Rotterdam nach Genua, von denen eine Vorzugsvariante die Grünflächen zwischen Eppelheim und Plankstadt zerschneiden würde. „Er hat sich bereits sehr dafür eingesetzt, dass der Ausbau der Strecke uns nicht tangieren soll“, hob Wiegand hervor.
Damit die Gäste des „Musikalischen Frühschoppens“ auch Musik zu hören bekamen, hatte die CDU Johannes Häfner engagiert. Der 23-jährige Eppelheimer, der von Kindesbeinen an singt und musiziert und seit März auch Vorsitzender der „Heidelberger Blasmusikanten ist, feierte als Sänger mit seinem Keyboard eine großartige Premiere auf dem Wasserturmplatz und bewies dabei sein großes Musiktalent. Viele bekannte Oldie-Hits, Songs der Beatles und mitreißende Jazz-Melodien hatte er im Gepäck. Auch seinen persönlichen Lieblingssong „Piano Man“ von Billy Joel packte er aus und spielte dazu auch Mundharmonika. Die Besucher auf dem Wasserturmplatz waren restlos begeistert und sparten nicht mit Applaus.
Damit die Frühschoppengäste auch gut verpflegt wurden, hatte Volker Wiegand die umliegende Gastronomie mit ins Boot geholt. Für Frühstücksangebote, Eisbecher und Getränke aller Art sorgte das Café „Bella Crema“. Das Team der Pizzeria „La Torre by Chady“ bot leckere Mittagstischgerichte. Sg

Bild: Geschwill Presseservice

Traditionell findet am zweiten Dienstag im Juli das Grillfest der CDU Eppelheim statt. Obwohl das Wetter nach Gewitter aussah und es drückend schwül war, konnte der Vorsitzende der CDU Eppelheim, Volker Wiegand, viele Mitglieder, Freundinnen und Freunde der CDU begrüßen, die einem gemütlichen Abend bei Radler, Gegrilltem und Salat verbringen wollten. Am Ende des ersten Tages seiner Sommertour in Eppelheim nahm auch unser Bundestagsabgeordneter Alexander Föhr an dem geselligen Beisammensein teil. „Als dreifacher Familienvater lebe ich nicht wie viele Abgeordnete in Berlin, sondern im Wahlkreis, wo ich auch in der sitzungsfreien Zeit mit den Menschen in Kontakt kommen möchte“ so Föhr. Er will sich für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Dabei sind ihm der Ausbau des Radwegenetzes und die Güterbahntrasse ein wichtiges Anliegen. Föhr setzt sich für die Linienführung Schwetzingen-Hirschacker ein, denn diese ermöglicht eine Anbindung des Güterbahnhofs Mannheim, orientiert sich weitestgehend an vorhandenen Schienentrassen und wird im Bereich Schwetzingen als Tunnel geführt. Das schützt den Heidelberger und Eppelheimer Landschaftsraum. Eine Güterbahnstrecke zwischen Eppelheim und Plankstadt zerschneidet als oberirdisch geführte Trasse die Landschaft und belastet die Menschen unangemessen. Wiegand dankte abschließend dem Vorstand für die Vor- und Nachbereitung eines gelungenen Grillfestes und den Spendern der köstlichen Salate.

Bild: Gute Stimmung bei regem Austausch – Foto: CDU Eppelheim

(Pressemitteilung) Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Föhr und Bürgermeisterin Patricia Rebmann kennen und schätzen sich seit Jahren. Ohne Umschweife ging es daher in den offenen und von gegenseitiger Wertschätzung getragenen Austausch. „Eppelheim ist eine wachsende Stadt mit starken Vereinen. Aufgrund unserer Lage ist eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg wichtig. In der Vergangenheit hätten wir uns von Eppelheimer Seite eine bessere Einbindung in die kommunalpolitischen Diskussionen in Heidelberg gewünscht“, so Bürgermeisterin Rebmann.

Insbesondere stadt- und verkehrsplanerische Aspekte seien betroffen. Mit Sach- und Detailkenntnis trug sie dem Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Heidelberger Stadtrat vor: Der Zustand der Stückerweg-Brücke sei ein Problem. Sie ist von großer Bedeutung für viele Eppelheimer Unternehmen, liegt jedoch auf der Gemarkung der Nachbarstadt. Hier müsse eine gemeinsame Lösung gefunden werden. Vom Stückerweg ist es nicht weit bis zum Patrick-Henry-Village. Hier sei Eppelheim beispielweise aufgrund der Verkehrserschließung, der Beschulung zukünftiger Schülerinnen und Schüler von PHV und der abzusehen Nachfrage an Vereinssport betroffen. Auch bei diesen Themen gelte es frühzeitig gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Föhr hörte aufmerksam zu. „Die gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im Wahlkreis ist für mich ein wichtiges Anliegen. Das Mandat als Bundestagsabgeordneter ist hervorragend geeignet, um die Gesprächskanäle mit den Kommunen zu pflegen und bei Handlungsbedarf als Mittler aufzutreten“, so Föhr. Er sagte daher zu, bei den genannten Themen den Kontakt zur Heidelberger Stadtverwaltung und insbesondere Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner zu suchen. „Ich bin mir sicher, dass Lösungen gefunden werden können, die im Sinne beider Städte sind“, fügte der Bundestagsabgeordnete hinzu.

Abschließend wies Volker Wiegand, Fraktionssprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion in Eppelheim, der Föhr zu dem Termin bei Bürgermeisterin Rebmann begleitete, auf die Problemlage einer fehlenden Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Eppelheim auf den Grenzhöfer Weg hin. Diese würde für einen deutlich effizienteren Verkehrsfluss sorgen. Föhr ließ sich die Situation auf der Luftaufnahme im Dienstzimmer von Bürgermeisterin Rebmann zeigen und sagte zu, sich des Themas anzunehmen. „Vielen Dank für den äußerst offenen und sachlichen Austausch – so lässt es sich gut arbeiten“. Rebmann und Föhr vereinbarten abschließend, diese Form des Austauschs zu verstetigen.

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Foto: Büro Alexander Föhr, MdB

 

Ohne Überraschungen, aber mit gleich 2 neuen Vorstandsmitgliedern, gingen die Wahlen bei der Jahreshauptversammlung der CDU Eppelheim im Juni zu Ende. Christopher Federsel wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Stadtrat Harald Andres bringt sich zukünftig als Beisitzer noch stärker ein. Volker Wiegand wurde als Vorsitzender und Schriftführer bestätigt. Die stellvertretenden Vorsitzenden sind neben dem Genannten Christine Brendel und Michael Schönrock. Schatzmeisterin ist Evelin Ruck und Annemarie und Werner Sauer komplettieren als Beisitzer den Vorstand. Zuvor hatte Volker Wiegand auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt, bei dem die Kommunalpolitik wieder im Mittelpunkt stand. Die Kommunalpolitische Radtour, die Güterbahntrasse, die Folgen des Ukrainekrieges für Eppelheim, eine öffentliche Vorstands- und Fraktionssitzung zur Rhein-Neckar-Halle und zum Bürgerpark Monsterwiese sowie der Ausbau des Radwegenetztes waren da nur einige Themen. Nach den Wahlen nahmen die Mitglieder den Antrag des Vorstandes an, Trudbert Orth die Ehrenmitgliedschaft der CDU Eppelheim zu verleihen. Auf der Urkunde, die der Vorsitzende Volker Wiegand dem Geehrten übergab, heißt es: „In Anerkennung der herausragenden Verdienste um die Christlich Demokratische Union wird unser langjähriges Mitglied Trudbert Orth zum Ehrenmitglied des CDU-Stadtverbandes ernannt. Die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes möchten Trudbert Orth in dieser Form Dank und Anerkennung aussprechen.“ Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU bekam der Geehrte noch eine Urkunde, die goldene Ehrennadel und einen Gutschein der Gärtnerei Pfisterer. In den kommenden Monaten konzentriert sich die Arbeit des neuen Vorstandes auf die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2024. Nach Dankesworten des Vorsitzenden und dem Hinweis die nächsten Veranstaltungen, insbesondere die Kommunalpolitische Radtour am 08.08.2023, wurde die Jahreshauptversammlung mit der Nationalhymne beschlossen.

Bild: Harald Andres, Volker Wiegand Christine Brendel, Annemarie Sauer, Werner Sauer, Evelin Ruck, Trudbert Orth, Christopher Federsel – Foto: CDU Eppelheim

In seiner Sitzung vom 30. Januar 2023 hat der Eppelheimer Gemeinderat einstimmig beschlossen, Trudbert Orth in Anerkennung seiner großen Verdienste für unsere Stadt die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Am Freitag, den 28.04.2023 war es dann so weit. Im Rahmen eines Festaktes nahm er die Urkunde aus den Händen von Bürgermeisterin Patricia Rebmann entgegen.

Die CDU Eppelheim gratuliert Trudbert Orth zur höchsten Ehrung, die die Stadt Eppelheim zu vergeben hat. Schon früh hat sich der heute Fünfundsiebzigjährige in der Gemeinde engagiert.

Von 1957 bis 1963 war er Ministrant und als Gruppenleiter bei der Kath. Jugend aktiv. Einige Jahre hat er bei der DJK Fußball gespielt. 1973 trat er der CDU bei. Er engagierte sich auch in der Jungen Union, wo er stellvertretender Vorsitzender war. Im Alter von 27 Jahren kandidierte er 1975 erstmals auf der Kommunalwahlliste der CDU Eppelheim für den Gemeinderat. Auch wenn es nicht auf Anhieb klappte, lies er sich nicht entmutigen und arbeitete über 2 Jahrzehnte im Vorstand als Pressereferent, stellv. Vorsitzender und Beisitzer mit. Auch nach seiner aktiven Vorstandsarbeit stand er bis 2022 als Kassenprüfer zur Verfügung.

1984 rückte er für Alois Berberich in den Gemeinderat nach, dem er bis Januar 2023 angehörte. Von 1984 bis 1991 war er stellvertretender und ab 1991 Fraktionssprecher. Er war 1., 2. und 3. stellvertretender Bürgermeister. 1994 wurde er in den Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises gewählt, dem er bis heute angehört. Jenseits der Politik war er im Ski-Club und ist heute noch beim Tennisclub, beim ECC, der Germania und dem Böhmerwaldbund Mitglied. Die CDU ist Trudbert Orth zu größtem Dank verpflichtet, was auch darin zum Ausdruck gebracht wurde, dass zu seiner Ehrung mit Udo Ehrbar und Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers zwei ehemalige und der aktuelle Bundestagsabgeordnete der CDU Alexander Föhr sowie Landtagsabgeordneter Andreas Sturm zugegen waren. In seiner Ansprache dankte Alexander Föhr der Familie Orth, dass sie bereit war, ihn über all die Jahre zu teilen. „Auch wenn sich Trudbert Orth aus der aktiven Eppelheimer Kommunalpolitik verabschiedet hat, so kann die CDU Eppelheim auch weiterhin auf seinen Rat und seine Unterstützung bauen“, ist sich der Vorsitzende Volker Wiegand sicher.

Bild: v.l.n.r.: Volker Wiegand, Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers, Trudbert Orth, Udo Ehrbar, Andreas Sturm, MdL, Alexander Föhr, MdB – Foto: Sabine Geschwill

Stadtpfarrer Johannes Brandt sprach über Kirchen-Zustand

Eppelheim. (fhs) Am Beispiel Eppelheims lässt sich zeigen, wie sich schon heute die Zukunft katholischer Kirchengemeinden anfühlt. Das ist anders, als es die meisten Gemeindemitglieder – meist ältere Menschen – über Jahrzehnte gewohnt waren. Ein Schlaglicht darauf warf der katholische Stadtpfarrer Johannes Brandt. Er sprach im März im katholischen Gemeindehaus Sankt Franziskus auf Einladung der Eppelheimer CDU über den „Synodalen Weg“.

Brandt hatte über dieses „Gesprächsformat zur strukturierten Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland“ bereits im November 2022 informieren wollen. Eine Erkrankung hatte das damals verhindert. „,Vielleicht hatte das ja sein Gutes“, meinte Brandt. Inzwischen hat der Synodale-Weg-Prozess nach fünf Vollversammlungen seinen Abschluss gefunden und gleichzeitig beging Papst Franziskus gerade sein zehnjähriges Amtsjubiläum. 26 Zuhörer waren gekommen, mehrheitlich Frauen.

„Das Weihnachtsfest 2022 war das letzte, bei dem die beiden großen christlichen Konfessionen in der Mehrzahl waren“, ordnete Pfarrer Brandt die Position von Katholiken in Deutschland ein. „Als ich 2008 hier meinen Dienst antrat, waren in den zwölf Pfarreien 42 000 Gläubige. Letztes Jahr waren es 37 000. Wir verlieren jedes Jahr rund drei bis vier Prozent.“ 965 Austritte habe es in der Stadtkirche Heidelberg 2022 gegeben, zu der auch die Pfarrei St. Josef Eppelheim zählt. Rechnet man noch die „Übersterblichkeit“ hinzu, also die Todesfälle, erhöhe sich die Rückgangszahl vergangenes Jahr auf 1200 Personen. Ganz unabhängig von etwaigen Missbrauchsfällen und Debatten über Frauen in kirchlichen Ämtern oder den Umgang mit anderen Formen des Zusammenlebens zweier Menschen zeichnete Brandt das Bild einer Kirche in einer vollkommen gewandelten Gesellschaft. Brandt: „Die Milieus ändern sich. Was ich – Jahrgang 1964 – noch kannte von einer Volkskirche, das gibt es heute nicht mehr.“ Diese Art der Säkularisation treffe sowohl die katholische wie die evangelische Kirche.

Brandt referierte aus den Zahlen einer Studie des Freiburger Forschungszentrums Generationenverträge um Bernd Raffelhüschen von 2019. Demnach werden beide großen Kirchen bis 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder verloren haben.

Eine Mutter im Publikum formulierte es so: „In Eppelheim ist die Jugendarbeit ein hohes Gut. Auch meine Kinder waren hier Ministranten. Aber junge Erwachsene können mit gewissen Gegebenheiten in der Kirche nichts mehr anfangen und ziehen sich zurück.“

Obwohl sich die Beteiligten am Synodalen Weg mühten, „die Kirche in Deutschland stärker mit dem Leben der Menschen zusammenzubringen“ (so Brandt), blieben auch bei den Eppelheimer Zuhörern vernehmlich Zweifel, wie einzelne Bischöfe und insbesondere die „Kirchenregierung“, die römische Kurie, und der Papst darauf reagieren.
Brandt rührte sozusagen qua Amt „die Werbetrommel“ für den Stuhl Petri und erinnerte daran, dass Franziskus I. ja für die gesamte Weltkirche zu Pfingsten 2021 einen eigenen synodalen Weg verordnet habe. Aber Brandts Fürsprache für die katholische, also die universale, Weltkirche änderte nichts daran, dass er beim Synodalen Weg in Deutschland darauf zu sprechen kam, wie durch die Missbrauchsfälle „wir jetzt vor diesen Abgründen stehen“ und dass „bestehende Strukturen dem Missbrauch Vorschub geleistet haben“.

Brandt erläuterte den Zuhörern die vier Fragestellungen des Synodalen Wegs: Macht und Gewaltenteilung, Lebensform von Priestern, kirchliche Sexuallehre sowie Frauen in Ämtern der Kirche. „Man kann das gar nicht getrennt voneinander betrachten“, so Brandt.

Der Synodale Weg habe sich von Anfang an auf die Fahnen geschrieben, einen Weg für die Kirche heute zu finden, auf dem sie zur Glaubwürdigkeit zurückfinden. Brandt erwähnte die Beschlüsse und fragte, wie man weiter gehen könne, „ohne weitere 50 Jahre Frust zu produzieren. Brandt: „Ich habe kein Patentrezept mitgebracht, falls Sie das erwarten.“

Aber Stichworte hatte der Pfarrer: „Es braucht schon das persönliche Zeugnis. Dort, wo kleine Gemeinschaften sichtbar machen: Das bieten wir. Das stellen wir aus. Da führt das vielleicht dazu, dass Menschen daran hängen bleiben.“ (Text Felix Hüll, RNZ)

Pfarrer Johannes Brandt, Volker Wiegand    –    Foto: Felix Hüll
Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer bei der CDU Eppelheim    –    Foto: CDU Eppelheim