Wirtschaft, Wohlstand und Werte standen im Mittelpunkt des Vortrags und der anschließenden Diskussion mit unserem Landtagsabgeordneten Andreas Sturm am Dienstag, 10. Februar 2026 in Metin`s Restaurant beim Eppelheimer Tennis-Club.

Viele Mitglieder und Freunde der CDU Eppelheim sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des CDU Stadtverbandes gefolgt. In seinem Impulsvortrag erklärte Andreas Sturm, wie die CDU Baden-Württemberg wieder zurück an die Spitze bringen will. Die innere Sicherheit, die Infrastruktur und die Gesundheitsvorsorge kamen genauso zur Sprache wie das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Als bildungspolitischer Sprecher der CDU Baden-Württemberg kam in seinem Vortrag das Thema Bildung nicht zu kurz. In der anschließenden Diskussion wurden bundes- wie landespolitische Themen ausführlich diskutiert. Vorsitzender Volker Wiegand lud abschließend alle zu den kommenden Infoständen ein:

Samstag              21.02.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm

Mittwoch            25.02.2026         16.00 Uhr Markt am Wasserturm

Samstag              28.02.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

Mittwoch            04.03.2026         16.00 Uhr Markt am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

Samstag              07.03.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

 

Foto: CDU Eppelheim – Bild: Viele Interessierte bei der CDU Eppelheim

Am 19.02. jährt sich der Todestag des Ehrenvorsitzenden der CDU Eppelheim, Lothar Wiegand zum 20. Mal. Zu Hause vor dem Fernseher legte Lothar Wiegand gerne Patience. Aus den Urlauben in Oberbayern hatte er seiner Familie und Freunden „Schafkopf“ mitgebracht und nicht nur mit seinen Saunabrüdern spielte er leidenschaftlich gerne Skat. Aus dieser Freude am Kartenspiel entstand die Idee, ein Preisskatturnier zu initiieren. Am 09. März 1988 fand dann zu ersten Mal unter seiner Leitung das CDU-Skatturnier statt.

Seit 19 Jahren macht nun das Lothar-Wiegand-Preisskatturnier den Jahresauftakt und so fanden sich am 13.01.2026 eine Spielerin und 11 Spieler aus Eppelheim und dem Umland im Kath. Gemeindehaus ein, um sich gegenseitig „Gut Blatt“ zu wünschen. Im Vorfeld hatten die Gasthäuser „Zum goldenen Löwen“, „Adler“, Akis „Zum Schützenhaus“ und die Gärtnerei Pfisterer Gutscheine zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gab es für die Besten Salami und Schinken von der Metzgerei Merz und weitere Preise. Die Teilnehmenden wurde per Los auf 4 Tische verteilt. Es wurden nach den offiziellen Skatregeln 2 Runden á 24 Spielen ausgetragen.

Um 22.15 Uhr standen die Sieger fest: 1. Platz Achim Hildebrandt mit 1778 Punkten, 2. Platz Günter Niesporek mit 1647 Punkten und 3. Platz Stadtrat Franz Maier mit 1482 Punkten. Die Skatspieler danken Volker Wiegand für die Organisation und Durchführung des Turniers.

Mit dem Dank an die Spielerin und Spieler für deren Teilnahme lud Wiegand zum nächsten Preisskat am 12.01.2027 ein. Die CDU dankt den Eppelheimer Gewerbetreibenden für deren Unterstützung des Lothar-Wiegand-Preisskatturniers.

Foto: CDU Eppelheim – Bild: Volker Wiegand, Günter Niesporek, Achim Hildenbrandt, Franz Maier

Wie man täglich hören und sehen kann, ist die Haushaltslage der Städte und Kommunen katastrophal. Auch Eppelheim befindet sich in einer historisch schlechten Situation. Wir haben größte Schwierigkeiten, einen genehmigungsfähigen Haushalt 2026 aufstellen. In den nächsten Wochen muss sich der Gemeinderat intensiv mit dem Thema beschäftigen. In diesen Beratungen wird auch ein Antrag der Eppelheimer Liste behandelt. Es geht um die Änderung der Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder des Gemeinderates. Ziel des Antrags ist es, zusammen mit den Fraktionen und der Verwaltung einen angemessenen Inflationsausgleich zu finden.

Die letzte Änderung im Jahr 2014 betraf die Erhöhung der monatlichen Pauschale, die jedes Gremienmitglied erhält. Diese wurde damals auf monatlich 50,– EUR erhöht. Ein Inflationsausgleich mag nicht falsch sein, passt nach Auffassung der CDU/FDP Fraktion nicht zu der oben beschriebenen Situation und schon überhaupt nicht zu den Argumenten der EL im vergangenen Mai (Eppelheimer Nachrichten vom 06. Juni 2025), als es um die Bewertung der Stelle des Bürgermeisters ging.

Alle anderen Fraktionen wurden nicht müde, darzulegen, dass kommunale Aufgaben an andere Städte und Kommunen wie an öffentliche Träger vergeben wurden und somit die Anforderungen an die Stelle des Bürgermeisters gesunken seien. Mit dieser Argumentation wird der Bürgermeister eine Besoldungsstufe schlechter bezahlt als seine beiden Vorgänger im Amt. Die CDU/FDP Fraktion ist zu keinem Zeitpunkt dieser Argumentation gefolgt und alle Mitglieder des Gemeinderats merken es bei jeder Sitzung, mit welchen Herausforderungen wir und die Verwaltung konfrontiert sind.

Wenn aber alles einfacher geworden ist?!, wie kann dann eine Fraktion auf die Idee kommen, die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit erhöhen zu wollen?! Darüber hinaus passt es nicht, wenn der Gemeinderat Steuern, Gebühren und Abgaben erhöhen muss und dann sich selbst die Sitzungsgelder erhöht. Die CDU/FDP Fraktion wird einer Erhöhung in der jetzigen Situation nicht zustimmen.

Die CDU-Fraktion wünscht allen ein gutes neues Jahr 2026. In einer der kommenden Gemeinderatsitzungen wird ein Antrag der Grünen, SPD und der Eppelheimer Liste behandelt. Dieser zielt darauf ab, die Geschäftsordnung zu ändern. Bisher ist geregelt, dass eine Gemeinderatssitzung um 22.30 Uhr endet. Sollten zu diesem Zeitpunkt nicht alle Tagesordnungspunkte behandelt sein, wird die Sitzung am darauffolgenden Montag fortgesetzt. Nach Auffassung der Verwaltung, die die CDU-Fraktion teilt, war und ist hierfür kein Sitzungsgeld fällig, da es sich um die Fortsetzung der abgebrochenen Sitzung der Vorwoche handelt. Hiermit waren bzw. sind einige Gemeinderatsmitglieder nicht einverstanden.

Die Geschäftsordnung soll so geändert werden, dass die wegen Zeitablaufs nicht mehr diskutierten Themen auf der nächsten GR-Sitzung, zu der dann eine neue Einladung erfolgt, behandelt werden sollen. Wie schon bei der Diskussion über die aus finanziellen und Termingründen auf das Weihnachtsdorf verlegte GR-Weihnachtsfeier, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einigen Mitgliedern des Gremiums um das eigene Wohl und weniger um das der Stadt und Ihrer Bürgerinnen und Bürger geht.

Eine Regelung wie von den anderen Fraktionen gewünscht, kann unseres Erachtens dazu führen, dass Themen, die einer Behandlung bedürfen, immer weiter in die Zukunft verschoben werden. Damit ist die CDU-Fraktion nicht einverstanden. Wir werden einer Änderung der Geschäftsordnung in diesem Punkt nicht zustimmen und fordern die anderen Fraktionen auf, sich im Gremium zielgerichtet kurz zu fassen und nicht, wie in der Vergangenheit häufig geschehen, um „des Kaisers Bart“ zu diskutieren. So können GR-Sitzungen auch mit vielen Tagesordnungspunkten um 22.30 Uhr enden.

Foto: CDU Eppelheim –
Bild: Harald Andres, Christine Brendel, Horst Fießer, Rabea Niebel, Linus Wiegand, Volker Wiegand

Am 18.12.1945 wurde im Gasthaus Adler in der heutigen Rudolf-Wild-Straße die CSU Eppelheim gegründet. So wurde im Gründungslokal dieses Jubiläum mit der traditionellen Weihnachtsfeier und den Ehrungen verbunden. Das frühere Nebenzimmer war für 40 Gäste hübsch hergerichtet und auf einer Leinwand waren Bilder aus 80 Jahren CDU Geschichte zu sehen, die der stellv. Vorsitzende Asmar Jungblut zusammengestellt hatte. Nach einem gemeinsam gesungenen Adventslied erklärte der Vorsitzende Volker Wiegand in seinen Begrüßungsworten, wie es zum Namen CSU gekommen war.

Die Gründungsväter orientierten sich dabei an der großen Nachbarstadt Heidelberg, wo sich zuerst eine CSU gegründet hatte. Erst im Jahr 1946 wurde dann aus der CSU die CDU Eppelheim. Wichtige Wegmarken waren mit Daten verbunden, die Wiegand in einer kurzen Ansprache Revue passieren ließ. So der 20. April 1975 als im „roten Mauerdorf“ erstmals die CDU die meisten Stimmen bei einer Kommunalwahl erhielt. Am 30. Januar 1994 wurde erstmals ein Bürgermeister gewählt, der nicht der SPD angehörte. Oder die Kommunalwahl am 24.10.1999 nach der die CDU Eppelheim 11 von 22 Sitzen im Gemeinderat erreichte. Als jüngstes Beispiel solcher Wegmarken nannte Wiegand den 6. April 2025 an dem Eppelheim mit Matthias Kutsch zum ersten Mal in seiner Geschichte einen CDU Bürgermeister bekommen hat.

Die Grußworte eröffnete der Vorsitzende der SPD Eppelheim Dr. Konstantin Gavras, der dem Stadtverband alles Gute wünschte und als Geschenk einen „Roten“ übereichte. Landtagsabgeordneter Andreas Sturm lobte das große, über Jahrzehnte andauernde Engagement der Mitglieder des Stadtverbandes der CDU Eppelheim. Zusammen mit Volker Wiegand nahm er dann die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Für 10 Jahre wurde Horst Fießer, für 20 Jahre Thorsten Sraßel geehrt. Heinz Brosch, der über Jahrzehnte Schatzmeister der CDU Eppelheim gewesen war; wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ein halbes Jahrhundert sind Vera Feil und Rainer Drexler der CDU treu. Sie nahmen die Ehrung persönlich entgegen.

Erstmals hatte der Stadtverband der CDU am Weihnachtsdorf teilgenommen. Neben Fleischkäsebrötchen wurden Jagertee und Spirituosen und alkoholfreies angeboten. Die Resonanz war gut und die Stimmung unter den Teilnehmenden hervorragend. Wiegand dankte den Besucherinnen und Besuchern des Weihnachtsdorfes für die Unterstützung der Vereine und den Helferinnen und Helfern in und an der Hütte für deren Engagement. 

Foto: Andreas Sturm, MdL, Rainer Drexler, Vera Feil, Volker Wiegand

Eine gute Nachricht zum neuen Jahr: Die Stadt Eppelheim erhält 9.172.353,69 Euro aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturmaßnahmen. Das Land Baden-Württemberg bekommt nach dem Königsteiner Schlüssel 13,15 Milliarden Euro und gibt davon direkt zwei Drittel an die Städte und Gemeinden weiter.

Die CDU Fraktion im Eppelheimer Gemeinderat begrüßt es, dass die Kommunen damit mehr Mittel zur freien Verfügung erhalten als in jedem anderen Bundesland. Wir sind der Überzeugung, dass die Verwaltungen und Gemeinderäte vor Ort am besten wissen, wie dieses Geld einzusetzen ist. Die Finanzmittel können nun schnell und unbürokratisch in Infrastruktur investiert werden. Die Gemeinden können den Betrag ohne Eigenmittel einsetzen. Zudem können die Mittel aus dem Sondervermögen mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden – damit ist es möglich, eine Maßnahme zu 100 Prozent durch Fördermittel zu finanzieren.

Die CDU Fraktion sieht hier einen wichtigen Impuls angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage für Kindergärten, den Straßenbau oder andere Infrastrukturmaßnahmen. Das Sondervermögen ist eine wichtige Unterstützung, dennoch bleibt die Haushaltslage angespannt. Die Kommunen müssen weiter sparen – und wir brauchen dringend wirtschaftspolitische Maßnahmen, die greifen und unsere Wirtschaft wieder in Schwung bringen.

In den vergangenen Jahren gab es schon mehrere öffentliche Infoabende zum Radschnellweg bei der CDU Eppelheim. Trotzdem war die Resonanz zur Monatsversammlung im Oktober erneut groß. Mehr als 2 Dutzend Mitglieder und Freunde der CDU sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten den Weg in das Kath. Gemeindehaus St. Franziskus gefunden.

Die große Resonanz hing wohl auch damit zusammen, dass der Eppelheimer Gemeinderat in seiner Sitzung vom 29.09.2025 die Variante 2 des geplanten RS 16 abgelehnt hatte. Bei seiner kurzen Einführung zitierte Vorsitzender Volker Wiegand den Leserbrief, der am 08.10.2025 in der Rhein-Neckar-Zeitung erschienen war. Hier schilderte ein passionierter Eppelheimer Radfahrer seine Erfahrungen mit Radwegen rund um Eppelheim. Dieser stellte angesichts der hohen Kosten und der vielen Radwege, die es in Richtung Schwetzingen und darüber hinaus nach Speyer gibt, den Radschnellweg als solchen in Frage.

Anschließend trug Stadtrat Harald Andres die seit Jahren vertretenen Standpunkte der CDU Eppelheim vor. Trotz der Genehmigung der „Vorzugsvariante 2“ als Grundlage für die weiteren Planungen, bleiben die von der CDU Eppelheim von Anfang an angebrachten sachlichen Kritikpunkte in vollem Umfang bestehen: Wie geht man mit der „Engstelle“ zwischen ASV- und TVE-Sportplatz und der Überquerung Rudolf-Wild Straße um? Wie löst die Konflikte mit dem LKW-Verkehr im Bereich des Betonwerks? Wie wird mit dem Anliefer- und Kundenverkehr des Edeka-Marktes umgegangen? Soll hier Gewerbe vertrieben werden? Sollte nicht besser bereits heute an die Vernetzung mit dem in naher Zukunft entstehenden neuen Quartiers „PHV“ im Süden nachgedacht und damit geplant werden? Warum soll gerade entlang von Biotopen eine nicht unerhebliche Neuversiegelung von Flächen erfolgen und kritiklos möglich sein im Interesse des Radverkehrs? Wo bleiben die Interessen der Landwirte, die mit Ihren Arbeitsgeräten die Wege queren werden?

Ergänzt wurden seine Ausführungen von Stadt- und Kreisrat Horst Fießer und Stadträtin Christine Brendel, die auch bei „Eppelheim bewegen“ engagiert ist. In der lebhaften Diskussion wurde dann auch Frage gestellt: Wohin weichen die Autofahrer aus, die nicht mehr über die Leonie-Wild-Straße fahren können? Etwa in die ohnehin überlastete Innenstadt? Positiv wurde aufgenommen, dass zuletzt Oberbürgermeister Eckart Würzner sich für praktikable Lösungen in diesem Zusammenhang ausgesprochen hat.

Abschließend lud Volker Wiegand zu den kommenden Terminen der CDU Eppelheim mit der Monatsversammlung am 18.11.2025 mit Bürgermeister Matthias Kutsch und der Feier des 80-jährigen Bestehens der CDU Eppelheim am 09.12.2025 im Gasthaus zum Adler ein.

Viele Interessierte bei der Monatsversammlung der CDU Eppelheim

 

Volker Wiegand, Harald Andres und Horst Fießer standen Rede und Antwort bei der Monatsversammlung der CDU Eppelheim

Bereits am 23.04.2021 hat die CDU/FDP Fraktion Ihre ablehnende Haltung zum Radschnellweg (RS) in den Eppelheimer Nachrichten veröffentlicht. Schon damals wurde befürchtet, dass der RS 16 an oder auf dem Gelände des alten Bahndamms verlaufen wird. Im Oktober 2024 hatte die CDU/FDP Fraktion deshalb den Antrag gestellt, über diese sogenannte Variante 2 des RS 16 im Gemeinderat abzustimmen.

Bevor über unseren Antrag abgestimmt werden konnte, hat nun das Verkehrsministerium Fakten geschaffen und die Variante 2 offiziell genehmigt. Nur diese Variante wird nun weiterverfolgt, obwohl die Variante 4, die weiter südlich verläuft und zukünftig auch Menschen aus dem PHV mitgenommen hätte, einen deutlich besseren Kosten-Nutzeneffekt gehabt hätte. Außerdem wäre man vielen Konflikten auf Eppelheimer Gemarkung aus dem Weg gegangen.

Am 19.08.2025 wurde nun der aktuelle Sachstand den Fraktionssprechern der betroffenen Kommunen vorgestellt. Obwohl hochkarätige Vertreter der planenden Kommunen und vom Regierungspräsidium (RP) anwesend waren, hielt sich der Erkenntnisgewinn in Grenzen. Letztendlich wurde das erläutert, was in der Pressemitteilung vom 31.07.2025 zum RS 16 steht. Antworten auf die strittigen Punkte gab es nicht. Diese sollen im Rahmen der Entwurfsplanung gelöst werden. Auf die Entwurfsplanung folgt die Genehmigungsplanung und dann die Ausführungsplanung.  Man wurde nicht müde, zu erklären, dass man alle Problemfälle im Auge habe. Bei umgesetzten RS wurde oft großer Aufwand getrieben (Verlegung von Werksausfahrten, sogar Abriss einer Lagerhalle…), um Einschränkungen für andere Verkehrsteilnehmer zu minimieren und zusätzliche Gefährdungen auszuschließen. Selbst die Frage nach dem Effekt einer Ablehnung der genehmigten Vorzugsvariante durch den Eppelheimer GR konnte nicht schlüssig beantwortet werden.

Kritische ungeklärte Punkte sind für uns:

1. Ein 4 Meter breites Asphalt- oder Betonband zerschneidet die Gemarkung und benachteiligt Erholungssuchende, Landwirte und andere Verkehrsteilnehmer.
2. Der Bahndamm ist teilweise Biotop. Wenn hier Eingriffe vorgenommen werden, müssen diese 1 zu 10 ausgeglichen werden. Auf der kleinen Eppelheimer Gemarkung sehen wir hier keine Möglichkeit.
3. Mischnutzung ab den Birkig-Höfen: Konflikte mit Verkehren zur Grillhütte zur Kleingartenanlage, ASV, Straße am Sportplatz Citybus, Betonwerk, Wild und ADM.
4. Die Leonie-Wild-Straße fungiert als Absauger für den Eppelheimer Süden und für Werksangehörige ADM und Capri-Sun. Diese Verkehre werden nach Eppelheim verlagert und verschärfen die ohnehin schwierige Verkehrssituation in der Stadt.
5. Fehlende Gespräche mit dem Eigentümer des Bahndamms und wichtigen Anliegern wie EDEKA oder Betonwerk.
6. Die Wege sind größtenteils zu schmal.

Bei allen Beteiligungsformaten wurde diese und viele weitere Punkte immer wieder angebracht. Schlüssige Antworten wurden bisher nicht gegeben. Die CDU/FDP sieht deshalb die Variante 2 des RS 16 weiterhin kritisch.

Foto: CDU/FDP Fraktion – Rabea Niebel, Linus Wiegand, Harald Andres, Horst Fießer, Volker Wiegand, Peter Schib, Christine Brendel

Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebensphasen Eppelheim. Hilfe und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern: Dies bietet die psychologische Beratungsstelle (PBS). Von dieser wichtigen Arbeit konnte sich der Landtagsabgeordnete Andreas Sturm bei einem Besuch der PBS in Eppelheim überzeugen. Im Gespräch mit dem Leiter und Geschäftsführer Heiko Böhler sowie Volker Wiegand vom Vorstand des Trägervereins „Erziehungsberatung und Frühhilfe für das Kind e.V.“ informierte sich der CDU-Abgeordnete näher über die Arbeit der PBS und die aktuelle Situation im Landtagswahlkreis.

„Der Bedarf an psychologischer Beratung und Unterstützung ist enorm und in den letzten Jahren stark gestiegen. Allein im Jahr 2024 haben wir an der PBS Eppelheim 513 Fälle betreut“, erläuterte Böhler, der selbst Psychologe ist. Insbesondere nach der Corona-Pandemie verzeichne man einen deutlichen Anstieg der psychischen Erkrankungen gerade auch bei Kindern und Jugendlichen. Sturm sprach mit Böhler auch über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung. „Wir sehen zunehmend Störungen in der sozial-emotionalen Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen“, so Böhler. Ursächlich sei unter anderem die Bindungsverfügbarkeit von Eltern. Diese nehme durch verschiedene Gründe ab, wie beispielsweise durch berufliche Logistik der Eltern, psychische Belastungen der Eltern, zu wenig Unterstützung durch verfügbare Großeltern und auch mangelndes Entwicklungswissen, sowie Trennung und Scheidung bereits im frühen Alter der Kinder. „Dies beobachten wir durch alle sozialen Schichten hindurch. Dabei sind eine enge Eltern-Kind-Bindung und Betreuung gerade im frühkindlichen Alter besonders wichtig“, erklärte Böhler. Psychischen Erkrankungen würden auch bei Eltern wie in der gesamten Gesellschaft deutlich zunehmen. Einsamkeit und Erschöpfungssymptome würden quer durch alle Altersgruppen steigen. „Aufstieg durch Bildung ist ein zentrales Versprechen in unserer Gesellschaft. Wir wissen aus Befragungen, dass immer weniger junge Menschen in unserem Land an dieses Aufstiegsversprechen im Rahmen des Generationenvertrages glauben. Sie haben Zukunftsängste und glauben nicht, dass es ihnen einmal besser gehen wird als Generationen vor ihnen. Dies wirkt sich negativ auf Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit junger Menschen aus“, erläuterte der PBS-Geschäftsführer. Zudem spielten in ihren negativen Auswirkungen auch Onlinemedien eine Rolle. All dies führe zu einem Anstieg des Risikos für psychische Störungen wie Depressionen oder Angstzustände bei Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang betonte Sturm die Wichtigkeit der Ausbildung von Medienkompetenz in den Schulen. Hier werde man weiter einen Schwerpunkt im Land setzen und den Unterricht in diesem Bereich stärken und ausbauen.

Insgesamt gebe es fünf psychologische Beratungsstellen im Rhein-Neckar-Kreis. Der Einzugsbereich der PBS in Eppelheim umfasse unter anderem auch die umliegenden Gemeinden Plankstadt, Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim, Hockenheim, Reilingen, Neulußheim und Altlußheim. Hier biete die PBS regelmäßig und bei Bedarf auch Beratung vor Ort in den Kommunen an. In Schwetzingen habe man gerade erst neue Räumlichkeiten in der Markgrafenstraße 2/9 am neuen Messplatz bezogen und eingerichtet. Das Angebot der PBS umfasse entwicklungspsychologische Beratung, Erziehungs- und Jugendberatung, Supervision und Praxisberatung, „Wir bieten hier mit einem Team an geschultem Fachpersonal ein niederschwelliges Angebot für eine psychologische Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebenslagen und persönlichen Krisen“, erläuterte Böhler. Dabei arbeite das Team mit viel Herzblut und persönlichem Engagement. Die Betreuung bestehe aus mehreren Sitzungen. Bei Bedarf könne man an niedergelassene psychologische Praxen zur weiteren Betreuung vermitteln. Hier gebe es eine enge Verzahnung und Kooperation, so Böhler. Zudem betreibe die PBS auch wichtige Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit. „Wir klären an Kindertageseinrichtungen und Schulen über psychologische Beratungs- und Unterstützungsangebote auf und beraten auch vor Ort in regelmäßigem Turnus in Kooperation mit den Einrichtungen. Wir sprechen mit dem pädagogischen Fachpersonal und mit Eltern beispielsweise im Rahmen von Elternabenden. Unsere Botschaft ist: In persönlichen Krisen wird man nicht allein gelassen, es gibt Hilfe und Unterstützung“, machte Böhler deutlich. Kooperationen bestehen ebenfalls mit dem Jugendamt und den Familiengerichten. Die PBS biete auch hier Hilfe, Unterstützung sowie Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Bei Gefährdungen des Kindeswohles könne man sehr schnell handeln und eingreifen, berichtete Böhler.

Volker Wiegand, der zudem Vorsitzender der CDU Eppelheim und Stadtrat ist, erläuterte Sturm die Finanzierung der PBS. Die Personalkosten übernehme der Landkreis, die weiteren Kosten für Räumlichkeiten und für Sachmittel würden hauptsächlich die beteiligten Kommunen finanzieren. „Wir sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung durch den Rhein-Neckar-Kreis und die Kommunen in der Region sowie für private Spenden. Ohne dies wäre das Angebot der psychologischen Beratungsstelle nicht möglich“, so Wiegand. „Die psychologischen Beratungsstellen im Rhein-Neckar-Kreis leisten unverzichtbare Arbeit. Ein großer Dank gilt allen Mittarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre wichtige Arbeit sowie dem Rhein-Neckar-Kreis und den beteiligten Kommunen, die dieses Angebot finanzieren. Jeder hier investierte Euro in frühzeitige Unterstützungs- und Beratungsangebote ist gut angelegt, um späteren schweren psychischen Erkrankungen und deren Folgen entgegenzuwirken“, erklärte Sturm abschließend. Weitere Informationen zur Arbeit der PBS, zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten sowie Kontaktdaten gibt es unter pbs-eppelheim.de.

Foto: Nils Melkus – Bild: Andreas Sturm, Heiko Böhler und Volker Wiegand im Gespräch

Im Dezember 2025 feiert die CDU Eppelheim Ihr 80-jähriges Bestehen. Genau seit der Hälfte dieser Zeit gibt es die Kommunalpolitische Radtour. Obwohl diese in den Sommerferien stattfindet, ist das Interesse immer wieder sehr groß. So fanden sich am 12. August fast 40 Radelnde am Rathaus ein, um Neues über Projekte in unserer Stadt zu „erfahren“. Mit von der Partie war Andreas Sturm, MdL, der ja auch aus der Kommunalpolitik kommt. „Ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, mich vor Ort über die Belange der Kommunen in meinem Wahlkreis zu informieren“, so der Landtagsabgeordnete. Dieter Mörlein und Patricia Rebmann waren immer wieder gerne Gast bei der Tour. Diese Tradition setzte unser neuer Bürgermeister Matthias Kutsch fort und konnte trotz der erst kurzen Amtszeit im Eppelheimer Rathaus an vielen Punkten die Ausführungen der CDU-Stadträtin und Stadträte ergänzen. Kutsch freute sich, erstmals an der Traditionsveranstaltung teilzunehmen und zeigte sich überrascht vom dem großen Interesse an der Tour. Am Anbau des Feuerwehrgerätehauses, welches im Eppelheimer Volksmund aufgrund seiner Form und Fenster Aquarium genannt wird, erläuterte Fraktionssprecher Volker Wiegand den Fortgang der Arbeiten, um dann gleich auf das zweite Stadtbildprägende Projekt gegenüber auf dem Gugler-Gelände einzugehen. Hier wird hin und wieder das 5-stöckige Gebäude an der Hauptstraße als zu massig kritisiert. Wiegand erklärte, dass sich die Höhe des Gebäudes an der Firsthöhe des „Waberbaus“ gegenüber orientiert, weshalb der Bau so vom Gemeinderat genehmigt wurde. An der nächsten Station auf dem Platz vor der Josephskirche wurden Flugblätter mit den Ergebnissen eines Bürgerdialogs der CDU mit Anwohnern der Hauptstraße aus dem Jahr 2012 verteilt. So wurden einige der damals angeregten Punkte umgesetzt: Die Hauptstraße ist für den Schwerlastverkehr gesperrt. Die Geschwindigkeit wurde für alle Verkehrsteilnehmer auf 30 km/h reduziert. Kurzzeitparkflächen wurden eingezeichnet. Die Straßenbahn blieb einspurig erhalten. Es gab keine Verkehrsverlagerung in die Nebenstraßen.  Weitere Punkte sollen zusammen mit dem Gemeinderat und dem neuen Bürgermeister angepackt werden. Stadträtin Christine Brendel erklärte an gleicher Stelle die Pläne der Stadtkirche Heidelberg/Eppelheim, die Josephskirche zu veräußern und stellte den Verein vor, der sich zum Ziel gesetzt hat, das zweitälteste öffentliche Gebäude Eppelheims als katholische Kirche zu erhalten. Weiter ging es zur neuen Heimat des Deutschen Roten Kreuzes neben der FESCH. Bürgermeister Matthias Kutsch stellte klar, dass bei der noch so schwierigen Haushaltslage er bei Polizei, Ordnungsdienst, Feuerwehr und Rotem Kreuz nicht sparen will. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich in Eppelheim sicher fühlen“ so Kutsch. Nächster Stopp war die fast fertige Dr. Hans-Peter Wild Sporthalle, wo sich Volker Wiegand nochmals bei unserem Ehrenbürger, dessen Namen die Halle trägt, herzlich im Namen der Schulen, Vereine und aller Bürgerinnen und Bürger für die großzügige Spende bedankte. Mit dem letzten offiziellen Punkt der Tour ging es einmal rund um den Eppelheimer Wald, wo Kreis- und Stadtrat Horst Fießer zur Zukunft des 1978 auf einer Deponie entstandenen Waldes Stellung nahm. Fießer stellte fest, dass der Wald gut durch die zu trockenen Jahre gekommen ist, regte aber an, bei zukünftigen Pflanzungen auf Bäume zu setzen, die dem sich wandelnden Klima anpasst sind. Auf dem Weg zum Treiberhof passte Altgemeinderat Dieter Müller die Teilnehmenden ab, um nochmals seine Position und die der CDU zur 2. Variante des Radschnellwegs RS 16 zu erläutern. „Ich bin für Radwege, aber gegen den Radschnellweg auf bzw. neben dem alten Bahndamm. Durch das Eppelheimer Feld führen bereits mehrere Radwege. Diese zu ertüchtigen oder auszubauen, bringt mehr als Millionen Euro in einen Radschnellweg zu stecken“, so Dieter Müller. Zu Hausmacher Platten und kühlen Getränken kehrte man pünktlich um 20.00 Uhr im Treiberhof ein, wo noch ausreichend Zeit war, um sich mit Andreas Sturm, MdL, Bürgermeister Matthias Kutsch und der Gemeinderatsfraktion auszutauschen.

Foto: Matthias Busse Bild: Viele Interessierte bei der neuen Heimat des DRK Eppelheim