Wirtschaft, Wohlstand und Werte standen im Mittelpunkt des Vortrags und der anschließenden Diskussion mit unserem Landtagsabgeordneten Andreas Sturm am Dienstag, 10. Februar 2026 in Metin`s Restaurant beim Eppelheimer Tennis-Club.

Viele Mitglieder und Freunde der CDU Eppelheim sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des CDU Stadtverbandes gefolgt. In seinem Impulsvortrag erklärte Andreas Sturm, wie die CDU Baden-Württemberg wieder zurück an die Spitze bringen will. Die innere Sicherheit, die Infrastruktur und die Gesundheitsvorsorge kamen genauso zur Sprache wie das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Als bildungspolitischer Sprecher der CDU Baden-Württemberg kam in seinem Vortrag das Thema Bildung nicht zu kurz. In der anschließenden Diskussion wurden bundes- wie landespolitische Themen ausführlich diskutiert. Vorsitzender Volker Wiegand lud abschließend alle zu den kommenden Infoständen ein:

Samstag              21.02.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm

Mittwoch            25.02.2026         16.00 Uhr Markt am Wasserturm

Samstag              28.02.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

Mittwoch            04.03.2026         16.00 Uhr Markt am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

Samstag              07.03.2026         9.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Wasserturm mit Andreas Sturm, MdL

 

Foto: CDU Eppelheim – Bild: Viele Interessierte bei der CDU Eppelheim

Am 19.02. jährt sich der Todestag des Ehrenvorsitzenden der CDU Eppelheim, Lothar Wiegand zum 20. Mal. Zu Hause vor dem Fernseher legte Lothar Wiegand gerne Patience. Aus den Urlauben in Oberbayern hatte er seiner Familie und Freunden „Schafkopf“ mitgebracht und nicht nur mit seinen Saunabrüdern spielte er leidenschaftlich gerne Skat. Aus dieser Freude am Kartenspiel entstand die Idee, ein Preisskatturnier zu initiieren. Am 09. März 1988 fand dann zu ersten Mal unter seiner Leitung das CDU-Skatturnier statt.

Seit 19 Jahren macht nun das Lothar-Wiegand-Preisskatturnier den Jahresauftakt und so fanden sich am 13.01.2026 eine Spielerin und 11 Spieler aus Eppelheim und dem Umland im Kath. Gemeindehaus ein, um sich gegenseitig „Gut Blatt“ zu wünschen. Im Vorfeld hatten die Gasthäuser „Zum goldenen Löwen“, „Adler“, Akis „Zum Schützenhaus“ und die Gärtnerei Pfisterer Gutscheine zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gab es für die Besten Salami und Schinken von der Metzgerei Merz und weitere Preise. Die Teilnehmenden wurde per Los auf 4 Tische verteilt. Es wurden nach den offiziellen Skatregeln 2 Runden á 24 Spielen ausgetragen.

Um 22.15 Uhr standen die Sieger fest: 1. Platz Achim Hildebrandt mit 1778 Punkten, 2. Platz Günter Niesporek mit 1647 Punkten und 3. Platz Stadtrat Franz Maier mit 1482 Punkten. Die Skatspieler danken Volker Wiegand für die Organisation und Durchführung des Turniers.

Mit dem Dank an die Spielerin und Spieler für deren Teilnahme lud Wiegand zum nächsten Preisskat am 12.01.2027 ein. Die CDU dankt den Eppelheimer Gewerbetreibenden für deren Unterstützung des Lothar-Wiegand-Preisskatturniers.

Foto: CDU Eppelheim – Bild: Volker Wiegand, Günter Niesporek, Achim Hildenbrandt, Franz Maier

Wie man täglich hören und sehen kann, ist die Haushaltslage der Städte und Kommunen katastrophal. Auch Eppelheim befindet sich in einer historisch schlechten Situation. Wir haben größte Schwierigkeiten, einen genehmigungsfähigen Haushalt 2026 aufstellen. In den nächsten Wochen muss sich der Gemeinderat intensiv mit dem Thema beschäftigen. In diesen Beratungen wird auch ein Antrag der Eppelheimer Liste behandelt. Es geht um die Änderung der Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder des Gemeinderates. Ziel des Antrags ist es, zusammen mit den Fraktionen und der Verwaltung einen angemessenen Inflationsausgleich zu finden.

Die letzte Änderung im Jahr 2014 betraf die Erhöhung der monatlichen Pauschale, die jedes Gremienmitglied erhält. Diese wurde damals auf monatlich 50,– EUR erhöht. Ein Inflationsausgleich mag nicht falsch sein, passt nach Auffassung der CDU/FDP Fraktion nicht zu der oben beschriebenen Situation und schon überhaupt nicht zu den Argumenten der EL im vergangenen Mai (Eppelheimer Nachrichten vom 06. Juni 2025), als es um die Bewertung der Stelle des Bürgermeisters ging.

Alle anderen Fraktionen wurden nicht müde, darzulegen, dass kommunale Aufgaben an andere Städte und Kommunen wie an öffentliche Träger vergeben wurden und somit die Anforderungen an die Stelle des Bürgermeisters gesunken seien. Mit dieser Argumentation wird der Bürgermeister eine Besoldungsstufe schlechter bezahlt als seine beiden Vorgänger im Amt. Die CDU/FDP Fraktion ist zu keinem Zeitpunkt dieser Argumentation gefolgt und alle Mitglieder des Gemeinderats merken es bei jeder Sitzung, mit welchen Herausforderungen wir und die Verwaltung konfrontiert sind.

Wenn aber alles einfacher geworden ist?!, wie kann dann eine Fraktion auf die Idee kommen, die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit erhöhen zu wollen?! Darüber hinaus passt es nicht, wenn der Gemeinderat Steuern, Gebühren und Abgaben erhöhen muss und dann sich selbst die Sitzungsgelder erhöht. Die CDU/FDP Fraktion wird einer Erhöhung in der jetzigen Situation nicht zustimmen.

Die CDU-Fraktion wünscht allen ein gutes neues Jahr 2026. In einer der kommenden Gemeinderatsitzungen wird ein Antrag der Grünen, SPD und der Eppelheimer Liste behandelt. Dieser zielt darauf ab, die Geschäftsordnung zu ändern. Bisher ist geregelt, dass eine Gemeinderatssitzung um 22.30 Uhr endet. Sollten zu diesem Zeitpunkt nicht alle Tagesordnungspunkte behandelt sein, wird die Sitzung am darauffolgenden Montag fortgesetzt. Nach Auffassung der Verwaltung, die die CDU-Fraktion teilt, war und ist hierfür kein Sitzungsgeld fällig, da es sich um die Fortsetzung der abgebrochenen Sitzung der Vorwoche handelt. Hiermit waren bzw. sind einige Gemeinderatsmitglieder nicht einverstanden.

Die Geschäftsordnung soll so geändert werden, dass die wegen Zeitablaufs nicht mehr diskutierten Themen auf der nächsten GR-Sitzung, zu der dann eine neue Einladung erfolgt, behandelt werden sollen. Wie schon bei der Diskussion über die aus finanziellen und Termingründen auf das Weihnachtsdorf verlegte GR-Weihnachtsfeier, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einigen Mitgliedern des Gremiums um das eigene Wohl und weniger um das der Stadt und Ihrer Bürgerinnen und Bürger geht.

Eine Regelung wie von den anderen Fraktionen gewünscht, kann unseres Erachtens dazu führen, dass Themen, die einer Behandlung bedürfen, immer weiter in die Zukunft verschoben werden. Damit ist die CDU-Fraktion nicht einverstanden. Wir werden einer Änderung der Geschäftsordnung in diesem Punkt nicht zustimmen und fordern die anderen Fraktionen auf, sich im Gremium zielgerichtet kurz zu fassen und nicht, wie in der Vergangenheit häufig geschehen, um „des Kaisers Bart“ zu diskutieren. So können GR-Sitzungen auch mit vielen Tagesordnungspunkten um 22.30 Uhr enden.

Foto: CDU Eppelheim –
Bild: Harald Andres, Christine Brendel, Horst Fießer, Rabea Niebel, Linus Wiegand, Volker Wiegand

Am 18.12.1945 wurde im Gasthaus Adler in der heutigen Rudolf-Wild-Straße die CSU Eppelheim gegründet. So wurde im Gründungslokal dieses Jubiläum mit der traditionellen Weihnachtsfeier und den Ehrungen verbunden. Das frühere Nebenzimmer war für 40 Gäste hübsch hergerichtet und auf einer Leinwand waren Bilder aus 80 Jahren CDU Geschichte zu sehen, die der stellv. Vorsitzende Asmar Jungblut zusammengestellt hatte. Nach einem gemeinsam gesungenen Adventslied erklärte der Vorsitzende Volker Wiegand in seinen Begrüßungsworten, wie es zum Namen CSU gekommen war.

Die Gründungsväter orientierten sich dabei an der großen Nachbarstadt Heidelberg, wo sich zuerst eine CSU gegründet hatte. Erst im Jahr 1946 wurde dann aus der CSU die CDU Eppelheim. Wichtige Wegmarken waren mit Daten verbunden, die Wiegand in einer kurzen Ansprache Revue passieren ließ. So der 20. April 1975 als im „roten Mauerdorf“ erstmals die CDU die meisten Stimmen bei einer Kommunalwahl erhielt. Am 30. Januar 1994 wurde erstmals ein Bürgermeister gewählt, der nicht der SPD angehörte. Oder die Kommunalwahl am 24.10.1999 nach der die CDU Eppelheim 11 von 22 Sitzen im Gemeinderat erreichte. Als jüngstes Beispiel solcher Wegmarken nannte Wiegand den 6. April 2025 an dem Eppelheim mit Matthias Kutsch zum ersten Mal in seiner Geschichte einen CDU Bürgermeister bekommen hat.

Die Grußworte eröffnete der Vorsitzende der SPD Eppelheim Dr. Konstantin Gavras, der dem Stadtverband alles Gute wünschte und als Geschenk einen „Roten“ übereichte. Landtagsabgeordneter Andreas Sturm lobte das große, über Jahrzehnte andauernde Engagement der Mitglieder des Stadtverbandes der CDU Eppelheim. Zusammen mit Volker Wiegand nahm er dann die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Für 10 Jahre wurde Horst Fießer, für 20 Jahre Thorsten Sraßel geehrt. Heinz Brosch, der über Jahrzehnte Schatzmeister der CDU Eppelheim gewesen war; wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ein halbes Jahrhundert sind Vera Feil und Rainer Drexler der CDU treu. Sie nahmen die Ehrung persönlich entgegen.

Erstmals hatte der Stadtverband der CDU am Weihnachtsdorf teilgenommen. Neben Fleischkäsebrötchen wurden Jagertee und Spirituosen und alkoholfreies angeboten. Die Resonanz war gut und die Stimmung unter den Teilnehmenden hervorragend. Wiegand dankte den Besucherinnen und Besuchern des Weihnachtsdorfes für die Unterstützung der Vereine und den Helferinnen und Helfern in und an der Hütte für deren Engagement. 

Foto: Andreas Sturm, MdL, Rainer Drexler, Vera Feil, Volker Wiegand

Eine gute Nachricht zum neuen Jahr: Die Stadt Eppelheim erhält 9.172.353,69 Euro aus dem Bundes-Sondervermögen für Infrastrukturmaßnahmen. Das Land Baden-Württemberg bekommt nach dem Königsteiner Schlüssel 13,15 Milliarden Euro und gibt davon direkt zwei Drittel an die Städte und Gemeinden weiter.

Die CDU Fraktion im Eppelheimer Gemeinderat begrüßt es, dass die Kommunen damit mehr Mittel zur freien Verfügung erhalten als in jedem anderen Bundesland. Wir sind der Überzeugung, dass die Verwaltungen und Gemeinderäte vor Ort am besten wissen, wie dieses Geld einzusetzen ist. Die Finanzmittel können nun schnell und unbürokratisch in Infrastruktur investiert werden. Die Gemeinden können den Betrag ohne Eigenmittel einsetzen. Zudem können die Mittel aus dem Sondervermögen mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden – damit ist es möglich, eine Maßnahme zu 100 Prozent durch Fördermittel zu finanzieren.

Die CDU Fraktion sieht hier einen wichtigen Impuls angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage für Kindergärten, den Straßenbau oder andere Infrastrukturmaßnahmen. Das Sondervermögen ist eine wichtige Unterstützung, dennoch bleibt die Haushaltslage angespannt. Die Kommunen müssen weiter sparen – und wir brauchen dringend wirtschaftspolitische Maßnahmen, die greifen und unsere Wirtschaft wieder in Schwung bringen.