Christlich Demokratische Union Deutschlands - Stadtverband Eppelheim
 


 

 

 

 

 

 

 



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"Man muss im Notfall problemlos miteinander kommunizieren können"

Bundestagsabgeordneter Lamers besuchte auf seiner Sommertour das DRK / Schnelle Inbetriebnahme des Digitalfunks gefordert

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl wird dieser Tage Post von seinem Parteikollegen Dr. Karl A. Lamers erhalten. Der Bundestagsabgeordnete befindet sich gerade auf seiner Sommertour durch die Städte und Gemeinden seines Wahlkreises. Dabei führte er ein Gespräch mit Bürgermeister Dieter Mörlein und war beim Eppelheimer DRK Ortsverband zu Besuch. Am Vormittag weilte er noch in London und war dort mit den aktuellen politischen Themen beschäftigt. Es ging um die Auswirkungen des Brexit und um den Wechsel im Amt des britischen Premierministers. "Aber das schaffen die auch ohne mich", scherzte der Abgeordnete. "Es ist mir heute viel wichtiger, mich vor Ort mit dem Bürgermeister auszutauschen und dabei auch vertiefende Erkenntnisse von der Arbeit der Vereine und Organisationen in meinem Wahlkreis nach Berlin mitzunehmen", erklärte Lamers. Der CDU Abgeordnete, der seit 1994 dem Deutschen Bundestag angehört, möchte auch in den nächsten Jahren für Eppelheim da sein. Erst kürzlich wurde Lamers mit persönlichem Bestergebnis von 95,2 Prozent zum Kandidaten für die Bundestagswahl im September 2017 nominiert. Er war in Begleitung des CDU Stadtverbandsvorsitzenden Volker Wiegand, Fraktionschef Trudbert Orth und Bürgermeister Dieter Mörlein zum DRK Ortsverband gekommen. Bei diesem Treffen konnten Probleme oder Wünsche direkt angesprochen werden. Im Gespräch mit den DRK-Vertretern Dieter Hölzel, Helmut Dörr und Peter Bopp dauerte es denn auch nicht lange, bis der Bundestagsabgeordnete bei der Besichtigung der Fahrzeuge in den DRK Garagen über einen Missstand stolperte, den er umgehend beheben wollte. Es ging um die Einführung des Digitalfunks bei den Rot-Kreuz-Fahrzeugen. Das Katastrophenschutzfahrzeug, das vom Land zur Verfügung gestellt wurde, ist funktechnisch auf dem neuesten Stand. Doch der DRK Einsatzleitwagen, der bei Großschadensereignissen zum Einsatz kommt und das Rettungsfahrzeug, das auch bei Veranstaltungen als mobiler Sanitätsraum genutzt wird, sind noch mit analogem Funk ausgestattet. Der Abgeordnete forderte daher die schnelle Inbetriebnahme des Digitalfunks. "Man muss im Notfall problemlos miteinander kommunizieren können", findet er. "Gerade in Zeiten, in denen uns fast täglich Terror- und Katastrophenmeldungen ereilen, ist es wichtig, dass man nicht nur Landkreis- sondern auch Länderübergreifend miteinander auf einem Niveau kommunizieren kann." Was Anschaffungen und Ausstattung des DRK Eppelheim anbelangt, zeigte sich Dieter Hölzel zufrieden. "Wir werden von der Stadt sehr gut versorgt", betonte er. "Was hier vom Deutschen Roten Kreuz in der Stadt und bei Einsätzen im Kreis geleistet wird, ist beeindruckend", lobte Lamers nach dem Rundgang. Die großen Herausforderungen, die in den kommenden Jahren von der Stadtverwaltung gestemmt werden müssen, wurden von Bürgermeister Mörlein angesprochen. Genannt wurden hierbei der Ausbau von Kinderbetreuung und Schulen sowie die Umsetzung von Maßnahmen zur Inklusion. "Da kommen viele Kosten auf uns zu", meinte Mörlein. Trudbert Orth merkte an, dass der Bund oft die Städte und Gemeinden bei der Finanzierung großer Aufgaben alleine lasse. Mörleins Dauerforderung nach verbessertem Lärmschutz entlang der A5 wurde auch thematisiert. Er hatte dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Vorschlag gemacht, die auf dem Erdwall befestigte Lärmschutzwand zur besseren Wirkung tiefer zu setzen und sie nahe der Fahrbahn anzubringen. Eine Antwort aus dem Ministerium bekam er bisher nicht. Lamers versprach: "Wir bleiben an diesem Thema auf jeden Fall dran!" (sg)

 


v.l.n.r.: Trudbert Orth, Helmut Dörr, Volker Wiegand, Dieter Mörlein,
Dr. Karl A. Lamers, Peter Bopp, Dieter Hölzel

 

 

 
 
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